Amazon Fire TV: Klage wegen Altgeräten, trotzdem kein besserer Update-Support

Amazon Fire TV Hero

Amazon sieht sich rechtlichen Konsequenzen für frühere Fire TV-Geräte ausgesetzt, in den USA startete jetzt eine Sammelklage. Reagiert hat das Unternehmen bereits mit einer transparenten Softwarepflege.

Die Klage stützt sich auf Berichte von Käufern, deren Geräte und Fernbedienungen nach dem Ende der Software-Updates nicht mehr nutzbar waren. Betroffen sind die ersten Fire TV Stick-Generationen aus 2014 und 2016, deren Support dann 2022 bzw. 2023 endete.

Amazon machte damals keine transparenten Angaben zur Dauer des Software-Supports. Viel schlimmer jedoch: Die Geräte seien nach dem Update-Aus irgendwann unbrauchbar geworden und Kunden wurden zum Neukauf „gezwungen“. Amazon hat darauf bereits reagiert.

Amazon mit klarer Update-Strategie, die aber nicht weitreichend genug ist

Und zwar mit mehr Transparenz auf seinen Support-Seiten und einer klaren Update-Strategie für die Geräte. Amazon verspricht für aktuelle Hardware einen garantierten Support-Zeitraum von mindestens vier Jahren nach dem Verkaufsende.

Wer sich zum Beispiel 2026 einen Fire TV Stick 4K Max 2. Generation kauft, kann mit Updates bis 31. Dezember 2030 rechnen. Immerhin, da sind einige Smartphone-Hersteller bei teureren Geräten noch nicht so weit. Aber ist das genug?

Amazon muss sich natürlich Kritik auch deshalb anhören, weil Google den ersten Chromecast ganze zehn Jahre mit Updates versorgte. Das zweite Chromecast-Modell wird nach elf Jahren noch immer versorgt.

Die Seite für die Software-Garantie ist in Deutschland leider nicht direkt erreichbar:

Derzeit steht Amazon eh im schlechten Licht, denn mit dem langfristigen Android-Aus der Fire TV-Plattform macht sich keine Freunde.

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