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Eric Schmidt: Google Now für iOS ist allein von Apple abhängig

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Mit Google Now hatte Google bei Android Jelly Bean ein ziemlich praktisches Tool eingeführt, welches euch als persönlicher Assistent dient. Hierbei handelt es sich viel mehr als nur um eine einfache Spracheingabe, denn Google Now hat zum Ziel euch das Leben einfacher zu machen. Richtige und wichtige Informationen automatisiert dann ausliefern, wenn ihr sie benötigt, das ist die Hauptaufgabe. Wäre doch auch klasse, wenn man das auf dem iPhone und iPad nutzen könnte.

Nachdem nun ein Video von Google Now für iOS aufgetaucht war, hat sich jetzt Eric Schmidt auf einer Veranstaltung zum Thema geäußert. Auf die Frage hin ob Google Now bald mit iOS nutzbar sein wird, antwortete er, dass das allein von Apple abhängig sei. Er sprach dabei die Überprüfung neuer Apps an, die bei Apple immer durchgeführt wird. Anders als bei Google’s Play Store werden Apps vor der Veröffentlichung im iTunes App Store durch Apple geprüft. Nicht selten wurden da Apps auch ohne Grund abgelehnt.

Frage: When can I get Google Now on my iPhone?

Antwort von Schmidt: You’ll need to discuss that with Apple. Apple has a policy of approving or disapproving apps that are submitted into its store, and some of them they approve and some of them they don’t…

Entweder Google hat eine iOS-App für Google Now bei Apple bereits zur Überprüfung eingereicht oder hat schon längst eine Absage bekommen. So ganz klar ist die Aussage von Eric Schmidt nicht, deutet aber meiner Meinung nach klar darauf hin, dass der Suchmaschinenriese Google Now auch auf iOS bringen will. Allerdings konkurriert das Google-Tool auch teilweise mit Siri, was das Zulassungsverfahren für den App Store nicht einfacher machen dürfte.

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(via TechCrunch, Engadget)

4 Kommentare

4 Comments

  1. Wishu Kaiser

    22. März 2013 at 09:06

    Klingt für mich nach einer erhaltenen Absage. : Sollen sie alt die Sprachkommandos die sich denen von Siri gleichen deaktivieren. Google Now auf iOS halte ich für extrem wichtig. So kann es sich noch viel schneller verbreiten und wird auch von Unternehmen angenommen.

  2. Pino

    22. März 2013 at 09:50

    ich fände Google Now für iOS ganz schön peinlich für Google. Dann hätte binnen kürzester Zeit die Mehrheit aller iOS Nutzer Zugriff auf den Assistenten, während nur ein Bruchteil der Androiden mit Google Now ausgestattet ist.
    Google Now ist doch bisher überall außer in den USA ein Witz. vieles funktioniert nicht obwohl es eingebaut ist. Wenn irgendein ein anderer Hersteller wie zum Beispiel Apple oder Samsung so eine unfertige, peinliche Sache abliefern würden wäre der Hohn und Spott gross. Beispiel: da richtet man sich mühsam alle Lieblingsteams ein, bekommt aber nie irgendwas angezeigt. oder man schaltet die FlugInfo an und erhält keine Meldung. Wo anders wäre so was ein Grund zur Reklamation, nicht so aber beim heiligen Gral der Googlefanboys: pure stock arisch rein nexus Android.

    Wenn Google so was in die Zertifizierung gibt, wundert es mich nicht, dass es durchfällt.

    • dennyfischer

      dennyfischer

      22. März 2013 at 10:34

      Tja, die Gründe für viele US-only-Dinger kennen wir leider nicht. Und für die Update-Verteilung ist Google ja letzten Endes eigentlich auch nicht verantwortlich, alle aktuellen Android-Versionen stehen ja für die Hersteller bereit.

      Kann dein Unmut verstehen aber das Thema ist schon etwas komplizierter.

      • Pino

        22. März 2013 at 13:30

        ich meine ja nicht nur, dass einige funktionen us-only sind. es zeugt einfach nur von unglaublicher laienhaftigkeit diese optionen aber noch aktiviert zu lassen, bzw dem user vorzugaukeln man könnte da was einstellen, aber am ende tut sich nichts. ohne hinweis. einfach schwach, das ist man sonst nur von china 0815 software gewohnt.

        außerdem ist es durchaus fragwürdig, dass man google now für ios als app anbieten kann. aber für android nicht, da geht es nur mit firmware update?

        das mit den updates sehe ich anders. google trägt sehrwohl mitschuld, wenn nicht sogar die hauptschuld. android ist googles plattform. es sollte also auch hauptsächlich in googles interesse sein, genügend anreize für die hersteller zu bieten ihre software zu aktualisieren, oder zumindest einfachere wege zufinden, firmware updates zu entwickeln.

        in der pc branche wäre das ein unding, wenn der großteil der user software aus dem jahr 2010 nutzen würde, ohne ein einziges update. denn im gegensatz zu vista, windows 7 und co bekommen gingerbread und ics absolut nichts ab von den vielen sicherheitsupdates, die die letzten jahre bei android eingeführt worden sind. mag sein dass das thema sicherheit jetzt noch recht unbedeutend ist, aber das wird sich sicher noch ändern.

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