Ford konnte sich in den letzten Jahren bei Elektroautos nicht so richtig etablieren und das gilt für Europa wie auch für den amerikanischen Heimatmarkt gleichermaßen. 2026 startet desaströs.
Dabei hatte der Mustang Mach-E die Verbrenner-Mustangs sogar mal abgelöst und wurde eine Zeit lang mehr verkauft. Aber das kehrt sich gerade wieder um. Generell sind die ersten vier Monate für Ford in diesem Jahr ein Desaster, wenn es um die Elektroauto-Verkäufe geht.
Derzeit verzeichnet man einen Rückgang um Minus 61,6 Prozent im Vergleich zu den ersten vier Monaten des Vorjahres. Das ist übel. Auch bei den Hybriden gibt es ein Minus, sodass für alle „elektrifizierten Autos“ ein Minus von 33,8 Prozent im Zeitraum Januar – April 2026 steht. Bei den Verbrennern war das Minus mit 6,5 Prozent deutlich kleiner.
Ford hat aber generell mal eben 10 Prozent weniger Autos als im Vorjahr in den USA bis dato verkauft, das tut natürlich weh. Für die Elektroautos hat man den Plan, mit einer neuen universellen Plattform aufzutrumpfen, die auch größere Fahrzeuge wie Pick-Ups elektrisch sehr günstig machen soll. Noch gibt es diese Autos aber nicht.
Im ersten Quartal 2026 lag Ford in Europa immerhin noch in den Top 10 mit seinen Elektroautos Puma und Explorer, jedoch schon hinter BYD und demnächst dürfte mit Leapmotor der nächste Chinese an den US-Boys vorbeiziehen. Auch daran kann man gut den Wandel der Zeit erkennen.
