Volkswagen hat vor einiger Zeit einen großen Deal angekündigt und der läuft weiter, erneut fließt massiv Geld von den VW-Konten auf die Konten von Rivian, dem amerikanischen Software-Partner.
Rivian ist zwar selbst Autohersteller, soll aber für Volkswagen in erster Linie eine komplett neue und zukunftsfähige Software-Architektur bauen. Dafür ist ein langfristiger Deal vereinbart. Wenn Meilensteine bei Rivian erreicht werden, fließt neues Geld und so auch diesmal.
Jetzt ist die Überweisung jedoch entscheidend für ein Detail, denn VW wird mit dem neuesten Kauf von Rivian-Anteilen der größte Anteilseigner. Das zusätzliche Kapital lässt die Anteile von VW die von Amazon übersteigen. Amazon hat schon vor einigen Jahren von Rivian maßgeschneiderte Elektro-Transporter bauen lassen.
Volkswagen hält jetzt 15,9 Prozent an Rivian. Mit diesem Schritt überholt man Amazon, dessen Anteil durch die Ausgabe neuer Aktien auf etwa 11,8 Prozent gesunken ist. Diesmal sind rund 930 Millionen Euro von VW zu Rivian geflossen. Insgesamt wird der Deal mehr als 5 Milliarden Euro schwer sein.
ID.1 als Premiere: Die Zukunft mit Rivian wird final im ersten Elektro-Kleinstwagen von VW stecken
Das große Finale der Zusammenarbeit soll es 2027 geben, wenn der ID.1 final vorgestellt wird. Da steckt dann erstmals die neue Software-Architektur von Rivian unter dem Blechkleid. Kürzlich hat man Wintertests abgeschlossen. Das neue System von Rivian wird dann auch für Porsche und Audi eingesetzt, da geht es wohl 2028 langsam los.

Amazon bleibt bei Rivian weiterhin sehr wichtig, bis 2030 will das Unternehmen insgesamt 100.000 elektrische Lieferwagen von Rivian abnehmen. Dennoch liegt der Rivian-Aktienkurs weiterhin unter dem ursprünglichen Ausgabekurs, hier wird einfach immer noch viel auf die Zukunft „gewettet“.
