Google Meet: Live-Übersetzung springt von fünf auf über 70 Sprachen mit neuem Modell

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Bild: Midjourney

Google hat mit Gemini 3.5 Live Translate ein neues Audiomodell für die gesprochene Übersetzung vorgestellt. Neu sind dabei vor allem zwei Einsatzorte: Die Funktion kommt erstmals in Google Meet und steht über die Gemini Live API und Google AI Studio nun auch Entwicklern offen. In der Google-Translate-App läuft die Live-Übersetzung dagegen schon länger, dort wechselt vor allem das Modell darunter.

Das Modell erzeugt die Übersetzung fortlaufend, statt wie ältere Systeme zu warten, bis das Gegenüber ausgeredet hat. Es erkennt automatisch über 70 Sprachen, behält Tonfall, Tempo und Tonhöhe der sprechenden Person bei und soll laut Google auch mit lauten Umgebungen zurechtkommen. Die Ausgabe liegt nur wenige Sekunden hinter dem Gesprochenen.

Den größten Sprung gibt es in Google Meet. Dort steigt die Zahl der Sprachen von fünf auf über 70, und in einer Sitzung sind mehr als 2.000 Kombinationen statt nur Übersetzungen von und ins Englische möglich. Der Start läuft als geschlossene Vorschau für ausgewählte Firmenkunden, die breite Einführung soll später im Jahr folgen.

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In der Google-Translate-App ändert sich für euch weniger. Die Live-Übersetzung mit beliebigen Kopfhörern läuft seit 2025 auf Gemini-Modellen und kam Anfang 2026 in über 70 Sprachen nach Deutschland. Neu ist hier vor allem ein Android-Modus, der die Übersetzung über die Hörmuschel ausgibt, wenn ihr das Smartphone wie bei einem Anruf ans Ohr haltet, ohne dass Umstehende mithören. Die App bekommt das neue Modell weltweit. Alle Audioausgaben tragen das Wasserzeichen SynthID, das KI-Inhalte erkennbar halten soll.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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