Renault gilt bei uns in Europa unter den Automarken durchaus als Vorbild, denn gerade mit günstigeren und kleineren Elektroautos war man deutlich früher als VW dran. Auch in Zukunft ist diese Kombination entscheidend, der französische Konzern will weitere 10 Milliarden Euro in die europäischen Standorte investieren.
Renault plant diese Summe in den kommenden fünf Jahren zu investieren und dabei stehen generell erschwingliche Fahrzeuge und Elektroautos im Fokus der Marke. In den vergangenen fünf Jahren sind es bereits rund 13 Milliarden Euro gewesen, um zum Beispiel die eigenen Produktionsstandorte auf Elektromobilität auszurichten.
Renault hat mit Investitionen auf Elektroautos gewettet
Renault produzierte 2025 rund 500.000 Autos in Frankreich und 2026 soll das Volumen um ca. 25 Prozent steigen. Grund für den Anstieg sind vor allem die steigenden Verkaufszahlen der Elektroautos, darunter die erwähnten Kleinwagen mit elektrischem Antrieb. In Frankreich kamen Stromer zuletzt auf einen Marktanteil von satten 42 Prozent.
SmartDroid.de bei Google folgenEin weiterer Wunsch von Renault und einigen anderen Automarken sind Vorteile für günstige Elektroautos, die direkt in Europa für Europa gefertigt werden. Dabei soll es zu mehr Spielraum bei Regularien kommen. In der Regel sind neue Vorschriften ein hoher Kostenfaktor in der Entwicklung, hier wollen die Hersteller gerne Ausnahmen durchdrücken.
Schauen wir nicht nur auf Deutschland, dann ist das Vorhaben von Renault wirklich toll und gut für Europa, was letztlich auch gut für den deutschen Standort ist. Der entscheidende Unterschied zu VW ist leider der Ort der Produktion, denn der deutsche Autobauer wird nicht eines der aktuellen und geplanten Elektro-Kleinwagen im eigenen Heimatland fertigen. (via Autonews)
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