Smart #2 überrascht mit viel Reichweite und kurzer Ladezeit

Smart #2 Zelle und Akku 1

Smart bringt mit dem #2 ein äußerst wichtiges Elektroauto demnächst an den Start, denn es bringt die strauchelnde Marke zu ihrer Basis zurück. Dabei hat man sich wirklich Gedanken gemacht, wie das vollelektrische Auto gestaltet sein muss, damit es bei den Kunden gut ankommt.

Sicherheit und solche Themen sind natürlich auch ganz vorn dabei, interessiert mich jetzt ehrlicherweise jedoch weniger. Aufgrund der strengen EU-Regulierungen dürfte es kaum noch Autos geben, die bei der Sicherheit deutlich nach unten ausschlagen. Smart setzt auf eine erneuerte Tridion-Zelle, die zu 78 Prozent aus hochfestem Stahl besteht, und es gibt sogar sieben Airbags.

Mich interessiert vor allem erst mal Reichweite und außerdem Performance an der Ladesäule. Gerade bei Kleinwagen bekleckern sich nicht alle Automarken mit Ruhm, doch bei Smart scheint das komplett anders zu sein.

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Tatsächlich kann die speziell für kleine Elektroautos entwickelte ECA-Architektur in diesem Fall eine 35,8 kWh Batterie aufnehmen, also fast 10 kWh mehr als wir im Renault Twingo Elektro vorfinden und das trotz der wesentlich kürzeren Fahrzeuglänge von lediglich 2,75 Meter. In der Kürze liegt die Würze.

Smart #2 Zelle und Akku 2

Inzwischen scheint man der „realistischen“ WLTP-Reichweite näher zu sein und spricht in neusten Pressemeldungen von satten 290 Kilometern. Scheint so, dass man die 300 doch nicht knackt. Für ein derart kleines Auto ist das trotzdem sehr stark und macht den Smart #2 sogar für Kunden ohne eigene Ladesäule interessant. Der besagte Franzose kommt übrigens auf 263 Kilometer.

Und die nächste dicke Überraschung ist noch an der Ladesäule zu finden. Denn dank dem Peak von 65 kW ist die Ladezeit für 10 – 80 Prozent mit lediglich 20 Minuten angegeben. Beim Renault muss man ungefähr 30 Minuten warten, andere Kleinwagen wie der ID Polo sind mit 24 Minuten ebenfalls etwas langsamer.

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