Tesla FSD fährt in 30er Zone sehr oft viel zu schnell, keine Zulassung in Deutschland

Tesla Model Y Hero

Tesla bietet das sogenannte Full Self Driving schon viele Jahre als Paket an und Kunden konnten es kaufen, jedoch bis heute in Deutschland nicht verwenden. Dieser Umstand könnte sich ändern, aber es braucht noch Geduld. Unter anderem deshalb, weil das System noch gravierende Fehler macht.

Während man aus der Tesla-Bubble immer wieder hört, wie unfehlbar das System doch sei und dass es viel besser für die Verkehrssicherheit ist, beweist das System in Europa bereits das Gegenteil. In einer aktuellen Studie geht hervor, dass das System vor allem in 30er Zonen gravierend versagt und zu schnell fährt.

FSD Supervised ist bereits in wenigen europäischen Ländern zugelassen und wird genutzt. Ggf. zum Nachteil der Fußgänger, denn in einer aktuellen Auswertung fahren Tesla-Modelle mit FSD zu 55 Prozent in Zonen mit Tempo 30 wesentlich zu schnell. Und nicht nur wenig, sondern durchschnittlich mit satten 44 km/h, berichtet johanna.be.

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Tesla 45 in 30er

Oftmals sei die 30 sofort erkannt worden, doch das System wechselte unmittelbar wieder auf geltende 50 und beschleunigte entsprechend. Ausgerechnet dort, wo in der Regel das Tempolimit für Fahrradfahrer und Fußgänger extra niedrig angesetzt ist. Außerdem würde das System immer wieder Radfahrer überholen wollen, wo es nach belgischem Recht verboten sei.

Dennoch wird hervorgehoben, dass FSD insgesamt einen rücksichtsvollen Umgang mit Radfahrer und Fußgängern pflegt. Außerdem fehlt es bei dieser Auswertung an konkreten Details dazu, wie man getestet hat und wie die Testbedingungen ausgesehen haben.

FSD in Deutschland: Es wird geprüft, mehr aber auch nicht

FSD ist gerade in sieben Ländern in Europa verfügbar, in den größten und wichtigsten Automärkten weiterhin nicht. Auf Nachfrage gab es vom Bundesministerium für Verkehr eine eher wage Antwort. Die Ausnahmegenehmigungen aus Ländern wie der Niederlande werden gerade vom KBA „ausgewertet“, dazu stehe man auch im Austausch mit Tesla.

Ein Kritikpunkt wird dabei immer wieder angebracht. Das System lässt den Eindruck des autonomen Fahrens entstehen, dabei muss der Fahrer jedoch zu 100 Prozent eingriffsbereit sein und hat die volle Verantwortung. Das Auto fährt mit FSD zwar allein, es gilt jedoch nicht als autonom.

Abschließend hieß es in der Antwort an den MdB Kneller: „Im Übrigen wird über eine mögliche uni-onsweite Anerkennung der Ausnahmegenehmigung voraussichtlich im Oktober 2026 im Technical Committee on Motor Vehicles beraten.“

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