VW, Skoda und Cupra planen mit dem Wandel zum Elektroauto nur noch halb so viele Modelle

VW ID. Polo 2

VW ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen, doch damit sind leider nicht die wirtschaftlichen Kennziffern gemeint, sondern vor allem das Angebot an Baureihen bzw. Modellen. Nun schrumpfen sich die Core-Marken wieder klein, mit dem Wandel zum Elektroauto soll das Angebot um 50 Prozent reduziert werden.

Thomas Schäfer vertritt vorrangig VW als Marke, spricht jedoch über eine sehr enge Abstimmung mit Skoda und Cupra – den sogenannten Core-Marken des Konzerns. Im Fokus steht dabei in den kommenden Jahren das Ende der parallelen Angebote bzgl. Antrieb. Baureihen, die sich heute ähnlich sind, jedoch mit unterschiedlichen Antrieben angeboten werden, gibt es künftig nicht mehr als Verbrenner.

Dabei nennt der Markenchef natürlich ID Polo und ID Cross als aktuelle Beispiele, deren Verbrenner-Geschwister auslaufen werden und keine neue Generation erhalten. Aber auch bei Skoda sind inzwischen vier eigenständige Elektro-SUVs hinzugekommen, deren Verbrenner-Geschwister langfristig aus dem Portfolio fliegen werden.

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Das Ende der unendlich breiten Produktpalette

Hinter den Kulissen sei ein Zielportfolio für 2035 entstanden und das hat dann nur noch halb so viele Modelle übrig. Weiterhin können mehrere VW-Marken im selben Segment vertreten sein, doch das geschieht künftig immer in sehr enger Abstimmung, wobei eine Marke stets die Entwicklungsführung übernimmt.

Das große und entscheidende Ziel ist, dass die VW-Marken ihre Zielgruppen bedienen und sich schlussendlich nur noch auf die profitabelsten Produkte konzentrieren. Modelle, die kaum jemand kauft und nachfragt, werden daher gestrichen und nicht mehr zur Liebe weniger Kunden angeboten.

„Wir haben all das aufeinander abgestimmt, und herausgekommen ist ein Top-Portfolio für 2035, das nur noch halb so groß ist. Das war kein Wunder, sondern ein natürlicher Übergang und eine Neuausrichtung des Portfolios hin zu den profitabelsten Produkten.“ – Thomas Schäfer via Autocar

VW und Co. werden sicherlich nicht auf Tesla-Niveau schrumpfen, aber der Blick in den Konfigurator der genannten Marken reicht aus, um die notwendige Reduzierung des Angebots schnell zu erkennen. Besonders VW will eigentlich etwas hochwertiger sein, da muss man nicht massenhaft Modelle anbieten, sondern nur die richtigen.

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