Volkswagen hat einen großen Erfolg zu vermelden, denn nach den ersten 70.000 Bestellungen, die sich relativ schnell auf 100.000 Bestellungen summierten, gehen weiterhin viele Bestellungen für die elektrische Kleinwagen-Familie der Core-Gruppe ein.
VW hat jetzt zur Messe in Paris verkündet, dass die Modelle ID Polo, ID Cross, Skoda Epiq und Cupra Raval bereits „fast 150.000 Bestellungen“ verzeichnen konnten. Da sind also noch einmal 50.000 Bestellungen in einem Monat hinzugekommen.
Seit dem Frühjahr 2026 kann man die Modelle bestellen, los ging es mit dem Cupra Raval und die drei anderen folgten später. Die ersten Autos sehe ich bei uns bereits auf den Straßen, derzeit vor allem immer mal wieder den Cupra.
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Das große wirtschaftliche Ziel sind ca. 400.000 Einheiten dieser Autos je Jahr verkaufen zu können, damit soll das Geschäft mit der „Electric Urban Car Family“ profitabel sein. Dafür sind rund 80 Prozent „der Komponenten und Technologien“ identisch, das hält die Kosten niedrig.
Aktuell gibt es hohe Wartezeiten für die beliebten Modelle, auf einen ID Polo muss man bei heutiger Bestellung wohl mindestens acht bis zehn Monate warten. In den ersten Märkten hat man für die Auslieferung, die daher erst 2027 stattfindet, schon die Preise nach oben korrigiert.
Renault läuft auch auf Anschlag
Auch bei der Konkurrenz, die mit dem Renault 5 deutlich früher im Markt gewesen ist, sind die aktuellen Bestellungen bereits im grenzwertigen Bereich angelangt und man käme bei der Nachfrage kaum hinterher. Dort müssen Kunden allerdings auf Neubestellungen nicht so lange warten wie es bei Volkswagen gerade der Fall ist.
Experten sehen in den steigenden Lieferzeiten jedoch ein Problem, denn damit öffnen sich wieder die Türen für günstige chinesische Konkurrenten. Wer nicht ein halbes Jahr oder länger auf ein neues Auto warten will oder kann, greift womöglich zu Geely, Leapmotor und Co.
Lesenswert: Leapmotor B03X: Eine heiße elektrische VW-Alternative bittet zum Tanz · 14.09.2026

Wie es VW auch macht, macht es VW falsch …
Nein, eben nicht!
Vor zwei Jahren wurde genau dieser Hochlauf mit den entsprechenden Stückzahlen entschieden.
VW kann doch jetzt froh sein, unter dem tatsächlichen Bedarf zu produzieren. So muss man keine Megarabatte auf dem Markt gewähren.
Es reicht, wenn dies für den ID.3 und ID.4 gemacht wird bzw. wurde. Zudem kommen dann noch die extrem hohen Lohnstückkosten hinzu.
Nochmal zu VW Entry in Spanien:
Hierbei ist auch zu beachten, dass PowerCo die Fabrik in Sagunto mit den Koreanern nicht ans Laufen gebracht hat. Die Koreaner wurden ja jetzt durch Gotion – gegen die Abgabe von Fabrikanteilen – ersetzt.
Diese Fabrik wird nun im Jahr 2027 hochlaufen.
Zudem ist es nicht schlecht, im ersten Jahr 100.000 Einheiten der Entry-Familie zu produzieren. Die Fabriken befinden sich derzeit im sogenannten „V-Hochlauf“.