In den letzten Tagen wurde bekannt, dass man bei Volkswagen und den MEB+ Kleinwagen jetzt schon am Limit läuft. Wer heute einen ID Polo selbst konfigurieren und bestellen will, der muss auf sein Auto wohl zehn Monate warten. Die ersten 100.000 Bestellungen sind eingegangen für ID Polo, Skoda Epiq, ID Cross und Cupra Raval.
Mit dieser ersten beachtlichen Zahl ist das betroffene Werk in Spanien ausgelastet. Das klingt erst mal gut und darüber darf sich Volkswagen freuen. Allein der ID Polo kommt mit über 30.000 Bestellungen offensichtlich sehr gut bei den Leuten an, erst seit ein paar Tagen steht das Fahrzeug endlich physisch in den Autohaus-Showrooms.

Ich habe mal in der Vergangenheit gewühlt, denn die Ziele von VW waren in meinem Hinterkopf doch deutlich größer. Und tatsächlich kündigte VW-Markenchef Schäfer vor rund drei Jahren an, dass VW mehr als 100.000 Bestellungen benötigt, allerdings von jedem der vier Elektro-Kleinwagen. Macht ein Jahresziel von 400.000, das damals kommuniziert wurde.
SmartDroid.de bei Google folgenDie damals angepeilte Stückzahl pro Jahr: „Mindestens 100.000 sollten es schon sein, um profitabel zu sein“, sagte Schäfer bei der Automobilwoche. Und zwar „von jedem der vier Modelle“, daher die insgesamt 400.000 Einheiten. Der erste Anlauf ist also gut, aber noch weit vom finalen Jahresziel entfernt.
Dennoch sollen die ersten Bestellungen von 100.000 Einheiten die Prognosen des Konzerns übersteigen. Natürlich geht es jetzt auch erst los mit den Modellen, da wird in den kommenden Jahren noch mehr Schwung reinkommen und immer mehr Verbrenner-Fahrer werden den Umstieg wagen.
Ein heutiges Problem dürfte jedoch sein, dass der Hochlauf der Produktion nun deutlich schneller passieren muss, die aktuell sehr hohe Wartezeit spielt sonst der Konkurrenz in die Karten. Und da kommt einiges auf VW und Co. zu, mit Leapmotor, verbesserten Renault-Kleinwagen und vielen mehr.
