VW bringt den ID Polo in die Showrooms, der Marktstart für das neue Modell geht jetzt richtig los. Doch kaum hat der Vorverkauf in den letzten Wochen begonnen, hat VW bereits das erste dicke Problem. Die Nachfrage übertrifft die Produktionskapazitäten, die Lieferzeiten erstrecken sich schon heute auf 10 bis 12 Monate.
Ich hatte bereits am Wochenende von eher schlecht gelaunten Kunden gesprochen. Sie wollen den ID Polo, wurden vom Händler jedoch mit fast einem Jahr Wartezeit vertröstet. In meinen Augen geht das gar nicht, denn wer will immer mehr vergleichbaren Elektromodellen der Konkurrenz derart lange warten?
VW hat nach eigenen Angaben mit der hohen Nachfrage wohl nicht gerechnet und das Werk in Martorell schon lange vorher ausgeplant. Wer seinen ID Polo frei konfiguriert, der muss wohl bei heutiger Bestellungen zehn Monate warten, vorkonfigurierte Modelle sind bei Händlern schneller zu haben.
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VW versucht derzeit, die Produktionslinien schrittweise hochzufahren, um die Auslieferungszeiten für die Kundschaft wieder zu verkürzen. Es ist absurd, dass man gleichzeitig von VW-Werken hört, die definitiv binnen fünf Jahren geschlossen werden sollen. Darunter reine E-Werke wie Zwickau und Emden.
VW hat gerade drei ähnliche Modelle quasi gleichzeitig gelauncht, auch Skoda Epiq und Cupra Raval kommen gut an und teilen sich mit dem Polo die Produktionslinien. Skoda will den Epiq jedoch gleichzeitig in Tschechien produzieren, um mehr Autos von den Bändern laufen zu lassen.
Generell plant VW den Bau der neuen MEB+ Kleinwagen vor allem in den spanischen Seat-Werken, dafür hat man dort massiv umgerüstet. Die dafür benötigten Batterien kommen zum Beispiel aus dem deutschen Werk in Salzgitter. (via Automobilwoche)
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