Nicht nur Volkswagen selbst, auch die Marken des Konzerns müssen ihr Portfolio in den kommenden Jahren straffen. Skoda überlegt deshalb, dass beide „flachen“ Flaggschiff-Modelle künftig in ein gemeinsames elektrisches Modell fließen, somit soll das Ende von Octavia und Superb auf dem Plan stehen.
Das ist noch nicht beschlossen, aber man würde darüber intern jedenfalls nachdenken. Ohnehin sind sich die beiden Modelle meines Erachtens durchaus ähnlich. Benötigt man langfristig beides, wenn durch eine moderne Elektroplattform ein neuartiger Octavia so viel Platz wie ein heutiger Superb bieten könnte?
Grundsätzlich soll der Superb auf der Kippe stehen, hier sei die Nachfrage sinkend. Der Octavia ist hingegen das Topmodell der Marke und würde ohnehin eine vollelektrische Zukunft haben. Skoda hat diese bereits als „Vision O“ gezeigt und das O ist dabei sicherlich kein Zufall.
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Geplant ist das Serienauto für 2030, dann auf der brandneuen SSP von VW und daher einem 800 Volt Bordnetz. Größentechnisch würde das neue Modell wahrscheinlich irgendwo zwischen Ocavia und Superb liegen. Vermutlich reden wir da dann vielleicht über 4,8 Meter, die exakten Details sind nicht öffentlich.
„Die große Frage ist, wie es weitergeht: Limousinen, Kombis und Limousinen-Limousinen verzeichnen kein Wachstum. Die SSP bietet Spielraum für die Erweiterung auf die Superb-Dimensionen. Wir prüfen derzeit, ob wir weiterhin das volle Angebot benötigen oder ob wir eine intelligente Lösung finden, um beide Segmente und Zielgruppen abzudecken.“
Skoda hat noch kein bestehendes Modell vollelektrisch umgestaltet, Octavia würde ich als Namen jedoch unbedingt beibehalten. Darüber redet man jetzt aber noch nicht.

Skoda hat sich in den letzten Jahren vor allem auf elektrische SUVs fokussiert. Ab diesem Jahr sind vier Stück im Programm, es gibt bei Skoda kein Elektroauto mit einer anderen Karosserie. Bis jetzt jedenfalls, in den kommenden Jahren wird sich das sicherlich ändern müssen und irgendwann muss es auch zwingend eine elektrische Octavia-Option geben.
Derzeit gib es sogar Zweifel daran, dass SSP von VW überhaupt eingeführt wird. Die konzernweite Plattform sollte 2026 erscheinen und wurde dann weiter verschoben. Nun ist der Ruf nach einer chinesischen Lösung groß, die wesentlich günstiger sei und bereits moderne Zwecke erfüllen würde. (via Autocar)
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