Skoda feiert in diesem Jahr den Marktstart von gleich zwei neuen Elektroautos. Es gibt da einerseits den Epiq und damit das kleinste Modell des Portfolios, aber auch mit dem Peaq das bislang größte elektrische Skoda-Modell. Obwohl eine „alte“ Plattform drinsteckt, kann man mit dem Siebensitzer durchaus effizient fahren.
Skoda bewirbt für den Peaq 90 mit dem großen Akku mehr als 600 Kilometer WLTP-Reichweite und es geht bei optimalen Bedingungen sogar noch etwas weiter. Tatsächlich hat man bei einem internen Test einen Verbrauch von nur 9,2 kWh realisieren können, sodass der Akku für ganze 936 Kilometer ausreichte. Dabei lag die durchschnittliche Geschwindigkeit in den über 20 Stunden bei nur 40 km/h.

Das war freilich ein extremer Test und kein Alltag. Gefahren wurde die Strecke von Mlada Boleslav nach Amsterdam, wobei die gesamte Fahrt schlussendlich noch etwas weiter ging. Die quasi perfekte Fahrt wurde davon geprägt, möglichst gleichmäßig zu fahren, also wenig scharfes Abbremsen und wenig erneutes Anfahren.
SmartDroid.de bei Google folgenDosiert wurde außerdem die Rekuperation, denn hier könnte durch das zu starke Einbremsen des Autos der Nachteil überwiegen, weil auf freier Strecke durchaus mehr Bewegungsenergie vernichtet als zurückgewonnen werden kann
Um diese Strecke zu realisieren wurde jedoch auf Komfortfunktionen wie Infotainment verzichtet. Vermutlich hat man auch die Klimaanlage gar nicht oder nur extrem wenig verwendet. Im heißen Sommer oder Winter macht man so eine Challenge daher nicht freiwillig. Außerdem waren Außentemperatur und trockene Straßen sehr hilfreich.
Wie gesagt, war diese ewig lange Testfahrt kein Alltag. Aber es zeigt doch, dass man sehr, sehr günstig fahren könnte, wenn man es wirklich sehr stark darauf anlegt. Laden wir das Auto für diesen Extremfall mit Haushaltsstrom auf, dann lag der Preis pro 100 Kilometer bei schmalen 2,76 Euro.
