Renault: Elektromodelle verkaufen sich so gut, man braucht mehr Mitarbeiter

Renault 5 neue Farben

Renault hat vor allem mit drei Elektroautos absolut den Nerv der Kunden in Europa getroffen und das noch „lange“ vor Volkswagen, die erst jetzt endlich nachlegen. Renault ging dabei sogar noch etwas wagemutiger vor, hat nicht allein aktuelle Modelle elektrisiert, sondern sehr stark auf Retro gesetzt. Das geht auf.

Das geht derzeit sogar so auf, dass Renault wirklich gute Verkaufszahlen mit Twingo, R5 und R4 erzielt, man sucht für den Standort „ElectriCity“ in Douai sogar neue Mitarbeiter. Das sind komplett andere Nachrichten als man gerade bei VW hört, wo ausgerechnet die reinen Elektrowerke Zwickau und Emden auslaufen sollen.

Renault stellt jetzt nicht gerade im großen Stil ein, es sind nur 350 neue Leute. Aber das ist immer noch eine wesentlich bessere Nachricht als das geplante Aus für ganze Werke. 2025 hat Renault in dem Werk insgesamt 87.522 Einheiten des Renault 5, 35.687 Exemplare des Scenic sowie 17.660 Fahrzeuge des Megane (2026 verbessert) gefertigt.

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Renault Megane E-Tech 1

Renault ist aus einer schweren Krise wieder aufgestiegen und scheint sich mit den Elektroautos sehr gut etablieren zu können. Dabei ist man sogar den gewagten Weg gegangen, denn Megane auf eine andere Karosserie umzustellen und nur noch vollelektrisch anzubieten. Erfolgreicher ist dennoch die Retro-Tour mit Renault 5 und Co.

Aber auch das Sozialleasing in Frankreich war wohl der richtige Weg, um die kleinen Elektroautos schnell und mit Nachdruck denen verfügbar zu machen, die sich nicht mal eben einen Neuwagen leisten können.

Renault plant für seine aktuellen Modelle in den kommenden Monaten ein großes Upgrade mit verbesserten Akkus und neuen Antrieben, das soll bei Antriebsleistung, Ladeleistung und Reichweite ein Plus bedeuten. Sicherlich wird eine neue Generation helfen, hier die Verkaufszahlen noch einmal anzutreiben. (via autmobil-magazine)

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1 Kommentar zu „Renault: Elektromodelle verkaufen sich so gut, man braucht mehr Mitarbeiter“

  1. Hm, hat Renault etwa drüber nachgedacht, wer ihr Kundenkreis ist und wie man die zufriedenstellen könnte?

    Und es ist ja nicht so, dass man bei VW die Werke für BEV schließen würde, weil BEV nicht laufen würde. Man verlagert die Produktion, um Stammwerke zu retten. Und opfert dafür modernere Werke, die bisher eher als lange Werkbank gedient haben. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan und kann weg…

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