Vor ein paar Monaten haben noch Journalisten den Mazda 6e getestet, allerdings mit der alten Batterie, der alten Reichweite und daher auch der alten Ladegeschwindigkeit. Doch jetzt gibt es bereits die 2027er Ausführung des Mazda 6e, der deutlich mehr Reichweite bietet, denn der LFP-Akku wurde auf 78 kWh vergrößert.
Der große Vorteil ist eine nun maximale WLTP-Reichweite von 560 km, was in der Mittelklasse auf jeden Fall ein ordentlicher Wert ist und vor allem im Vergleich zu den 479 km des Vorgängers doch eine deutliche Steigerung bedeutet. Auch der Verbrauch ist wohl reduziert worden, und zwar von 16,6 auf 16,1 kWh. Natürlich wird der im Alltag ein bisschen anders ausfallen.
Auch die Ladegeschwindigkeit der erneuerten und vergrößerten LFP-Batterie ist besser als vorher, denn ab sofort kann man an DC-Schnellladesäulen mit dem neuen Mazda 6e bis zu 200 kW schnellladen. Damit soll der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent in 24 Minuten möglich sein. Das ist weiterhin Mittelmaß und ungefähr auf dem Level von VW, Renault usw., wobei die europäische Konkurrenz ein bisschen langsamer ist.
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Grundsätzlich ist es aber okay und letztendlich davon abhängig, wie ihr im Alltag unterwegs seid. Wer sehr viel Langstrecke fährt und Wert auf kurze Pausen legt, der wird mit 24 Minuten Ladezeit natürlich nicht glücklich sein.
Ansonsten verbessert Mazda den 6e auch in einigen anderen Bereichen, unter anderem bekommt die Software einige Updates. So ist das Navigationssystem bei verfügbaren Ladestationen und solchen Themen deutlich besser als vorher. Auch die Menüs, die Sprachbedienung und solche Themen hat man nachgebessert.
Die Assistenzsysteme sind ebenso überarbeitet worden, dazu gehört zum Beispiel eine Lenkunterstützung, die nun bis zu 160 km/h arbeitet, und der Spurhalteassistent soll euch nicht mehr so ruppig ins Lenkrad greifen. Das neue Modelljahr ist ab sofort bestellbar, los geht es dabei ab 47.490 Euro.
