Ein Mythos kann man langsam auch zu den Akten legen und dazu gehört die vermeintlich schlechte Haltbarkeit der Batterie. Neue Auswertungen zeigen, dass auch Vielfahrer mit einer guten Haltbarkeit rechnen können. Aviloo hat dafür über 500.000 Batteriezustands-Tests von gebrauchten Elektroautos geprüft.
Getestet wurden dabei die bislang am meisten gekauften Modelle, darunter Fahrzeuge wie Renault Zoe und Hyundai Ioniq 5, aber euch Peugeot E-208, Mercedes EQA, BMW i4, diverse VW-Stromer, Audi, Volo, Tesla, Ford und so weiter.
Was mich am meisten interessiert? Wie die Akkus nach der Laufzeit von 150.000 Kilometern aussehen. Da lagen die Mittelwerte bei den meisten Elektroautos noch zwischen 90 und 94 Prozent. Einige kleinere Autos wie Mini Cooper SE oder Renault Zoe legen eher bei 85 bis 90 Prozent.
SmartDroid.de bei Google folgenSpitzenreiter sind Mercedes EQA, Hyundai Ioniq 5 / Kona Elektro, Volvo XC40 Recharge, BMW i4 mit 92 bis 94 Prozent. Die Elektroautos aus dem VW-Konzern lagen jeweils knapp über 90 Prozent. Wenn ich mich nicht täusche, haben diese Hersteller „damals“ ausschließlich teurere NMC-Batterien verbaut.

Tesla, hier variierte immer wieder die Zellchemie und auch der Akku-Lieferant, lagen mit Model 3 und Model Y eher knapp unter 90 Prozent. Aber es gibt keine krassen Ausreißer nach unten, auch wenn bei Tesla die Qualität der verbauten Akkus immer mal wieder schwankte.
Die starken Ausreißer sind eher die kleinen und älteren Batterien gewesen, wobei Fahrzeuge wie der Renault Zoe ohnehin schon gar nicht mehr angeboten werden.
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