Volkswagen stärkt zur Abwechslung mal wieder den deutschen Standort und produziert in Salzgitter nun eigene Batteriezellen für Elektroautos. Bereits im vergangenen Jahr startete die Produktion der Zellen für die Testfahrzeuge, nun gehen ID Polo und Co. mit deutschen Batterien endlich in den Verkauf.
Besonders bei diesem Thema sind auch europäische Hersteller sehr von China abhängig. Die chinesischen Konzerne CATL und BYD dominieren den Batteriemarkt, auch Südkorea spielt mit Samsung und LG Chem eine große Rolle. Europa? Spielt bislang keine Rolle, trotz der starken Automobilindustrie.
VW setzt zunächst auf die Produktion der „kleineren“ Batterie (37 und 52 kWh), die man jetzt in ID Polo, Cupra Raval und Skoda Epiq benötigt. Später noch im ID Cross. Auch in Spanien werden Batteriezellen von der VW-Tochter PowerCo produziert. Es ist ein wichtiger Schritt nach dem Aus von Northvolt, woran VW ebenfalls beteiligt war.
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PowerCo spielt auch zukünftig eine entscheidende Rolle und zwar bei den nächsten Zelltechnologien, darunter natürlich oft hervorgehobene Feststoffzelle. Zunächst steht jedoch die sogenannte Einheitszelle im Fokus für die VW-Fahrzeuge, sie soll Entwicklung und Produktion vereinfachen, ist gut skalierbar und bringt VW unter eigenen Angaben einen Kostenvorsprung.
Die neue Einheitszelle sei ein enorm wichtiger Schritt gewesen, um die neuen Elektroautos der „Urban Electric Car Family“ überhaupt ab 25.000 Euro anbieten zu können. Dabei geht VW außerdem den Schritt zur günstigeren LFP-Technologie, die in China extrem populär ist, bei europäischen Hersteller jedoch jetzt erst zunehmend eingebaut wird.
Obwohl das Werk in Salzgitter natürlich ein Grund zur Freude ist, muss es künftig durch gute Verkaufszahlen erst einmal ausgelastet werden. Genau das müssen wir nun abwarten und gewissermaßen auch hoffen.
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