Xiaomi kommt 2027 nach Europa und macht jetzt „Butter bei die Fische“, der Marktstart hier in Deutschland und anderen Ländern wird konkret.
Was interessant an den neuesten Aussagen ist? Xiaomi will sich perfekt lokalisieren. Bedeutet auch, dass man in Ländern wie Deutschland eine hohe Geschwindigkeit bei den Elektroautos ermöglicht, weil hier Autobahnen entsprechend ausgebaut sind und hohe dauerhafte Geschwindigkeiten erlauben. Xiaomi will seine Autos dafür gezielt optimieren.
Zunächst war es laut Xiaomi-Präsident Lu Weibing wichtig, dass man im eigenen Heimatland ein stabiles Geschäft etabliert. Nun soll Europa im zweiten Quartal 2027 folgen. Dafür hat man sich unter anderem noch mehr Ehemalige aus Europa geholt.
Xiaomi hat groß bei bekannten Autoherstellern „eingekauft“
Xiaomi hat bei BMW, Porsche, Tesla und anderen Automarken gefischt, die z. B. im R&D Center in München arbeiten. Dort geht es derzeit wohl vorrangig um die Anpassung der Fahrzeuge an den europäischen Markt und noch nicht um weitere neue Modelle.

Die globale Expansionsstrategie von Xiaomi sieht vor, zunächst Premium-Modelle in bereits entwickelten Märkten einzuführen, bevor Mittelklasse-Fahrzeuge und Schwellenländer folgen. Klingt also nicht danach, dass Xiaomi in Deutschland krampfhaft auf günstige Preise setzt, sondern wirklich direkt Modelle wie Taycan und Macan angreifen will.
Bewusst ist man sich, dass Xiaomi außerhalb von China längst eine starke Marke ist, aber die Fahrzeuge noch weiter „lokalisiert“ werden müssen. Die Fahrzeuge verkaufen sich nicht allein, schon gar nicht bei hohen Preisen. Außerdem erwarten europäische Kunden, dass sich die Autos nach Europa anfühlen, keiner will chinesische Modelle mit schlecht übersetzter Software.
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