YouTube Music sagt KI-Gedudel den Kampf an, aber nur mit einem Label

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Ob ein Song von einer Band oder aus einem Prompt stammt, das hört man mit jedem neuen KI-Modell immer weniger heraus. YouTube Music will das deshalb sichtbar machen und kennzeichnet ab sofort Titel, die überwiegend mit generativer KI entstanden sind.

Hinweis direkt im Player

Das Label erscheint auf der Player-Seite, sobald KI laut YouTube eine wesentliche Rolle bei einem Track gespielt hat. YouTube nennt als Beispiel Songs, bei denen ein generatives Modell sowohl die Komposition als auch den Gesang erzeugt hat. Tippt ihr auf das Label, öffnet sich ein Menü mit weiteren Informationen.

Um solche Titel zu finden, arbeitet YouTube mit Musikpartnern zusammen und setzt eigene Erkennungswerkzeuge ein. Es gelten dieselben Regeln wie bei den KI-Labels für Videos, die YouTube im Mai überarbeitet hat. Seitdem versieht die Plattform Inhalte auch dann automatisch mit einem Hinweis, wenn Creator den KI-Einsatz nicht angeben, die Systeme ihn aber erkennen.

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Kein Filter für KI-Songs

YouTube kündigt keine Möglichkeit an, KI-Musik generell auszublenden. Für Videos betont das Unternehmen, dass ein Label allein weder Empfehlungen noch Monetarisierung beeinflusst. Ob das bei YouTube Music genauso gilt, lässt die Ankündigung offen. Unklar bleibt auch, wie zuverlässig die Erkennung bei Songs arbeitet, die nur teilweise mit KI entstanden sind, die Grenzen verschwimmen schließlich zunehmend.

Andere Dienste gehen weiter. Deezer kennzeichnet vollständig KI-generierte Titel seit 2025, nimmt sie aus algorithmischen Empfehlungen und zählt nach eigenen Angaben inzwischen rund 75.000 solcher Uploads pro Tag. Spotify markiert seit Mitte September Künstlerprofile ohne reale Person dahinter und hält sie aus Empfehlungen heraus. KI-Einsatz bei einzelnen Songs zeigt der Dienst nur in den Credits, und auch das nur, wenn Labels oder Vertriebe ihn freiwillig angeben.

Google bietet mit Lyria 3 in Gemini selbst ein Werkzeug zum Erzeugen von Songs an und hat YouTube Music zuletzt um KI-Playlists erweitert. Die Labels werden ab sofort verteilt und sollen später auch in der regulären YouTube-App auftauchen. Angaben zu Regionen macht YouTube nicht.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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