Google führte mit Android 16 QPR3 endlich einen neuen Desktop-Modus ein und geht jetzt stärker auf Entwickler zu, die ihre Android-Apps dafür anpassen müssen.
Der neue Desktop-Modus (hier ausprobiert) bringt viele Verbesserungen mit, vor allem aber die Darstellung in Fenstern und die Nutzung von Apps in mehreren Instanzen. Ich kann jetzt zum Beispiel endlich zwei Chrome-Fenster nebeneinander anzeigen lassen, was für meine Arbeit essenziell ist, da bei mir nahezu alles im Browser stattfindet.

App-Entwickler müssen Android-Apps für Fenster und Maus anpassen
Nun geht Google auch verstärkt auf App-Entwickler zu. Zugleich führt Google neue Design-Richtlinien für Android-Apps auf Desktop-Systemen ein, um Anwendungen für Laptops, externe Monitore und die Nutzung mit Maus sowie Tastatur zu optimieren. Die Desktop-Erfahrung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass eine höhere Informationsdichte möglich ist und die präzisere Steuerung per Maus kleinere Bedienelemente und komplexere Layouts ermöglicht.
Genauso wichtig ist der richtige Umgang mit der Fenster-Darstellung. Android-Apps müssen auf verschiedene Fensterdimensionen flexibel reagieren können und sollen eine für Fenstersteuerung eingeführte Header-Bar unterstützen.

Desktop-Unterstützung vor allem in Zukunft wichtig
Google ist das auch deshalb wichtig, weil der Android-Software-Stack die Zukunft von ChromeOS bzw. Aluminium OS ist. Dieser Übertrag auf das neue System kann erst funktionieren, wenn wirklich „alle“ wichtigen Android-Apps das neue System unterstützen. Google kann im Play Store natürlich sehen, welche Apps heute schon auf Chromebooks und Foldables sowie Tablets gerne verwendet werden.
Google hat zur Hilfestellung für Entwickler außerdem die Android Desgin Gallery vorgestellt. Dort kann man sich auch als Nutzer mal ein Auge holen. Mich persönlich spricht das aktuelle Design wirklich sehr an, Material 3 Expressive erfüllt für mich die Versprechen, durch einen „organischen Look“ ansprechend auszusehen und gut bedienbar zu sein.
