Samsung stellt Galaxy Z TriFold nach 3 Monaten ein und drohende Verluste im Smartphone-Geschäft

Samsung Galaxy Hero

Samsung muss offensichtlich in den Krisenmodus schalten. Die Mobilfunksparte kann trotz guter Verkäufe bei der Galaxy S26-Serie nicht mehr den operativen Gewinn halten.

Das sagen jedenfalls Analysten, die nun zunehmend übereinstimmend berichten, dass Samsung womöglich den zuletzt ohnehin schwachen operativen Gewinn der Mobilfunksparte demnächst nicht mehr halten kann und dieser auf null oder sogar ins Negative fällt. Das wäre überhaupt der erste Verlust der Mobilfunksparte von Samsung (Samsung MX), den man demnächst wahrscheinlich ausweisen muss.

Wir werden sehen, wie es sich entwickelt, aber derzeit sieht es nicht gut aus, denn vor allem der Mangel an Komponenten und die steigenden Preise für Speicher und Arbeitsspeicher belasten Samsung, aber auch andere Smartphone-Hersteller. Da man die steigenden Preise nicht eins zu eins an Kunden weitergeben kann, sinkt natürlich die operative Marge, gerade im Massenmarktgeschäft ist diese ohnehin sehr knapp. Wirklich Geld verdienen können die Hersteller vor allem mit teuren Premium-Geräten. Und da ist Samsung bekanntermaßen nicht ganz so stark wie zum Beispiel Apple.

Fokus auf Premium und das Ende des Galaxy Z TriFold

Auch bei Xiaomi probiert man seit Jahren das Portfolio immer mehr Richtung Premium zu treiben, weil die unheimlich vielen sehr günstigen Android-Smartphones eigentlich kein Geld abwerfen. Abgesehen von der Krise, die Samsung gerade hat, scheint man auch nicht wirklich viele Kapazitäten und Ressourcen für besondere Projekte aufwenden zu können. Das Galaxy Z TriFold, das Foldable, das mehrfach faltbar ist, wird jetzt nach nur wenigen Monaten bereits wieder eingestellt.

Samsung Galaxy Z TriFold 2

Obwohl es sich ohnehin um ein Modell handelte, das mehr oder weniger eine technische Machbarkeit demonstrieren sollte und nicht unbedingt für alle Kunden gedacht ist, zeigt das frühe Ende des Produktes schon sehr, dass Samsung einfach keine Ressourcen mehr aufbringen kann für Dinge, die nicht unbedingt notwendig sind. Das ist schade, denn gerade solche Produkte könnten eigentlich zeigen, dass Samsung doch noch innovativ sein kann.

Mangelnde Innovation und verworfene Portfolio-Pläne

Und genau das würde den Kritikpunkt aus der Welt schaffen, der zuletzt immer wieder angebracht wird, denn zumindest bei Geräten wie der Galaxy S26-Serie sieht man eigentlich wenig Innovationen vonseiten Samsungs. Aktuell bewegt man sich eher immer in der Fahrspur von Apple. Man macht nach, was der große Konzern aus Amerika macht und geht nicht selbst in Bereichen voran, wo es notwendig wäre, zum Beispiel bei Kamera, bei Akku oder vielleicht auch bei der Tatsache, das Portfolio mal zu ändern, zum Beispiel mit dem ursprünglichen Plan, das Galaxy S26 Plus durch ein Edge zu ersetzen.

Das hat man ja bekanntermaßen verworfen, weil das S25 Edge nicht so erfolgreich gewesen ist. Auch Apple überlegt nach dem ersten iPhone Air, diese Serie direkt auch wieder einzustellen. Für Samsung bedeutet das, man ist in nur einem Jahr mit zwei „besonderen“ Galaxy-Modellen gescheitert, die entweder keiner gekauft oder die in der Produktion viel zu teuer gewesen sind.

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