Zu weiteren harten Einschnitten soll es bei Audi erst mal nicht mal kommen, man kann sich nun vollständig auf den Weg aus der eigenen Krise konzentrieren. Diese sei jedoch keine Phase, „die einfach vorbeigeht“.
Dabei geht Audi jedoch ganz klar in die Zukunft gerichtet vor, die Premiummarke von VW will nicht an alte Zeiten anknüpfen und Technik von früher „konservieren“. Stattdessen heißt es sich aufzustellen, um an „den Märkten von morgen“ entscheidend profitieren und partizipieren zu können. Ganz klar, da steckt auch viel PR-Text drin.
Audi geht ganz klar elektrisch in die Zukunft
Audi konzentriert sich daher auf wesentliche Punkte, an die man vor ein paar Jahren noch nicht gedacht hätte. Im Gespräch mit der Heilbronner Stimme heißt es, dass nun die Punkte Software, elektrische Antriebstechnik und die Verbindung zwischen Produkt und Kundenerlebnis entscheidend sind.
Der Audi-Chef stellt klar, dass die Marke intern noch weiter massiv an Komplexität abbauen muss. Das ist ein Problem, welches viele deutsche Unternehmen gemein haben, nämlich viel zu viele Entscheidungsträger und Bürokratie, die eine schnelle Weiterentwicklung wie in China unmöglich machen.
Jahrzehntelang mussten Hersteller wie Audi und VW nicht auf neue Entwicklungen reagieren, jetzt können sie es nicht einfach so. Audi läuft außerdem seit Ewigkeiten seinem Versprechen „Vorsprung durch Technik“ nach, was sich jedoch ändern soll. Den echten Hammer hat man bislang jedoch nicht ausgepackt.

Ein wahres Highlight in den kommenden Jahren wird der Concept C sein, damit richtet sich Audi ab 2027 für die kommenden Jahre neu aus. 2028 folgt dann mit dem A4 e-tron das erste Modell einer neuen elektrischen Generation, da dann mit Rivian-Technologie.
Die neuen Modelle in 2026, darunter der aktualisierte Q4 e-tron und bald auch der A2 e-tron, sind kein Vorsprung durch Technik, das sind Volumenmodelle mit teilweise Jahre alten VW-Standards.
