Das bisherige Flaggschiff Tavascan von Cupra erhält ein neues Modelljahr, dabei sind die Neuerungen sehr ähnlich wie in den anderen Elektroautos der VW-Gruppe.
Bei den technischen Dingen unter der Haube gibt es zu vermelden, dass man ein neues Einstiegsmodell mit 190 PS und 435 Kilometern Reichweite anbietet – da ist die Batterie also etwas kleiner. Für die leistungshungrigen Kunden gibt es weiterhin Endurance und VW mit 286 bzw. 340 PS sowie großer 77 kWh Batterie.

Neu ist für Cupra-Fahrer ebenfalls das One-Pedal-Driving, dabei bleibt das Auto komplett stehen, wenn man den Fuß vom Gas nimmt. Kann ich nur empfehlen, die Bremse braucht man dabei nahezu gar nicht mehr und man spielt den Vorteil der ruhigen Fahrt mit einem Elektroauto noch mehr aus.
Für Freude dürfte auch hier das neue V2L sorgen, damit kann man über das Elektroauto externe Geräte laden, zum Beispiel das E-Bike.
Android, neuer digitaler Schlüssel, echte Tasten
Im digitalen Cockpit tut sich auch einiges, darunter ein neuer 10,25″ Bildschirm hinterm Lenkrad, die Touchtasten am Lenkrad werden durch physische Tasten sowie Walzen ersetzt und das neue Infotainment in der Mitte des Cockpits setzt jetzt auf die neue Software-Version 6 mit einer neuen Android-Basis und dem Zugang zu Apps wie YouTube. Bestandskunden erhalten das leider nicht.


Ein neues digitales Schlüsselsystem erlaubt es dem Hauptnutzer, bis zu vier weiteren Personen den Zugang zum Fahrzeug über deren Smartphone freizugeben. Das ist ebenfalls ein Upgrade, das in der heutigen Zeit lange überfällig war.

Neues Einstiegesmodell lässt den Preis purzeln
Die Preise wird man wohl erst in den kommenden Wochen verraten, besonders das Einstiegsmodell könnte noch etwas mehr Kunden für Cupra gewinnen, denen der kleinere Born womöglich nicht ausreicht. Mit der kleineren Batterie sollte der neue Einsteiger-Tavascan großen Schritten der 40.000-Euro-Marken näher kommen.
