Google packt ins kommende Pixel 11 ein Upgrade auf den SoC, besser gesagt sogar zwei größere Upgrades. Die CPU wird einer ganz neuen Generation entstammen und beim Modem verspricht der Wechsel des Herstellers besseren Empfang und weniger Akkuverbrauch.
Google setzt für den Tensor G6 im Pixel 11 auf eine komplett neue CPU-Struktur mit neuen Kernen von ARM, wovon es wohl sieben Stück geben wird. Der stärkste taktet mit über 4,1 GHz. Im Vergleich zum Vorgänger Tensor G5 wird eine Leistungssteigerung von etwa 40 Prozent bei der Einzelkern-Performance erwartet
Leistungstechnisch liegt der neue Pixel-Chipsatz wohl ungefähr auf Level des MediaTek Dimensity 9500, so genau weiß man das aktuell jedoch nicht. Es ist jedoch weiterhin mit Rückständen zum aktuellsten Snapdragon zu rechnen. Besonders weil Google bei der GPU eine spannende Entscheidung gefällt hat.

Google legt keinen Wert auf eine hohe Gaming-Performance
Beim Grafikprozessor erfolgt nämlich ein Wechsel auf den etwas älteren PowerVR CXTP-48-1536 des Herstellers Imagination Technologies. Da scheint klar zu sein, dass Google hierbei den Fokus auf Effizienz gelegt hat, aber nicht auf maximale Rechenkraft für Spiele. Hardware-beschleunigtes Raytracing gibt es womöglich nicht.
Im Vergleich mit anderen Geräten zeigt sich deutlich, dass Google mit dem Pixel 10 Pro bereits kein Gaming-Telefon bieten konnte und das ändert sich wahrscheinlich auch mit der Pixel 11-Generation leider nicht.
Auch beim Modem (Mobilfunk, Wlan etc.) tut sich endlich mal was, hier wechselt man nach Jahren von Samsung auf Mediatek. Verwendet wird das M90-Modem. Dieser Wechsel verspricht eine stabilere Netzverbindung und soll vor allen Dingen auch den Akkuverbrauch im Mobilfunk deutlich reduzieren können. (via Android Authority)