Kia: Elektro-Stinger zu 90 % fertig, aber ein Problem gibt es noch

Kia Meta Turismo 3

Bislang vor allem als Studie gezeigt, will Kia künftig mit einem neuen Sportwagen für die Straße überzeugen können. Nachdem der Stinger GT begeisterte und eingestellt wurde, kommt ein noch schärferer Elektro-Nachfolger, wenn eine ganz bestimmte Bedingung irgendwann passt.

Derzeit sei das Projekt nämlich wirtschaftlich nicht umsetzbar. Kia könnte es bauen, aber es wäre nicht rentabel. Derzeit seit das Fahrzeug, das man uns schon mehrmals als „Kia Meta Turismo“ zeigte, bereits zu 90 Prozent fertig und würde daher nahezu einer endgültigen Serienversion entsprechen.

Kia Meta Turismo

Weil man hier ein wirklich sportliches Modell auf die Räder stellen muss, sollte die Technik unter der Haube entsprechend viel leisten können. Das wäre aktuell jedoch recht teuer. Zumindest für Kia, die preistechnisch natürlich nicht bei Mercedes-AMG und Co. liegen wollen.

„Wir sind keine Premiummarke. Wir entwickeln unsere Produkte kostenorientiert und müssen dabei sehr clever vorgehen.“

Kia Meta Turismo

„Aktuell ist es eher eine strategische Entscheidung. Es handelt sich um ein reines Elektrofahrzeug, und die Kosten für die Entwicklung eines Hochleistungs-Elektroautos sind der Grund, warum wir uns so lange dagegen sträuben. Hoffentlich setzt sich der Aufwärtstrend bei Elektrofahrzeugen fort. Ich denke, es wird mehr Offenheit für diese Art von Auto geben. Zumindest setzen wir darauf.“

Kia will mit dem Fahrzeug die Tradition der eigenen Sportwagen fortsetzen und in diesem Fall eine Version für die „Gamer-Generation“ an den Start bringen. Es ist außerdem ein Zeichen für alle, dass die Zukunft nicht allein aus SUVs besteht.

Derzeit haben Kia und andere Hersteller das Problem, wie sie sportliche Elektroautos einer neuen Generation von Autofahrern anbieten können. Einfach nur simulierte Gänge und Klänge würden nicht ausreichen, damit wohl man wohl die Boomer ab, aber nicht die jüngeren Generationen. (via Autocar)

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