Chrome bekommt Export-Funktion für experimentelle Flags

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Google arbeitet an einer Export- und Import-Funktion für experimentelle Chrome-Flags. Das geht aus einem Commit im Chromium-Gerrit hervor, wie der Entwickler Leopeva64 berichtet.

Über chrome://flags lassen sich sowohl am Desktop als auch mobil versteckte Einstellungen aktivieren, die Google noch nicht standardmäßig freigegeben hat (und über die auch wir regelmäßig berichten), etwa parallele Downloads, ein erzwungener Dark Mode oder experimentelle KI-Funktionen. Bisher müsst ihr diese Flags mühsam auf jedem Gerät einzeln setzen. Mit der neuen Funktion sollt ihr eure Konfiguration als Datei speichern und auf einem anderen Gerät einlesen können.

Die Funktion ist selbst – wie sollte es auch anders sein – als Flag hinterlegt und soll unter macOS, Windows, Linux, ChromeOS und Android verfügbar sein.

Praktisch ist das vor allem für Entwickler und Tester, die in Teams mit einheitlichen Flag-Konfigurationen arbeiten. Statt Einstellungen einzeln abzugleichen, lässt sich ein gemeinsames Profil teilen. Auch wer nach einer Neuinstallation oder auf einem neuen Gerät schnell zur gewohnten Konfiguration zurückkehren will, spart sich damit einige Klicks.

Wann die Funktion in der stabilen Chrome-Version erscheint, ist noch offen. Die meisten Nutzer dürften davon ohnehin wenig mitbekommen, da Flags primär für Entwicklungs- und Testzwecke gedacht sind.

via Chrome Story

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