Nissan will 1.000-Kilometer-Batterie bis 2028 in Serie bauen können

Nissan Juke EV Teaser

Nissan und andere Hersteller sind dran, die nächste Generation der Elektroauto-Batterie kommt und sie bringt neue Zellchemien mit. Wichtig ist dabei der Akku aus Feststoffen, der inzwischen wie ein wahres Wunder behandelt wird.

Und wir kommen dem Marktstart näher. Einige wollen die Kleinserie schon 2027 anbieten können, andere reden von der Serienproduktion ab 2028. Auch bei Nissan entsteht gerade eine neue Feststoffbatterie, welche die geforderten Parameter für das Laden und Entladen erfüllt.

Nissan wird es anbieten können, das den Elektroauto-Markt verändert

„Ja, wir werden 2028 für Festkörperbatterien bereit sein. Aber wir können den Prozess nicht beschleunigen. Wir müssen sicher sein, dass diese Technologie zuverlässig ist und die Erwartungen unserer Kunden erfüllt.“ – Christop Ambland, Nissan

Nissan spricht von einer Verdopplung der Reichweite im Vergleich zum klassischen Lithium-Ionen-Akku. Für die meisten Hersteller, das gilt auch für Nissan, liegt die magische Reichweiten-Grenze natürlich bei 1.000 Kilometern. Heute sind Fahrzeuge wie BMW i3 mit 900 Kilometer nach WLTP schon knapp dran.

Vierstellige Reichweiten trotz Elektroantrieb bald „normal“

Dass wir in der Mittelklasse die 1.000 Kilometer bis 2030 erreichen, daran habe ich eigentlich keine Zweifel mehr. Die Frage ist, zu welchem Preis das dann möglich sein wird. Anfänglich reden wir da sicherlich von teuren Topausstattungen, was für die wenigsten Kunden erschwinglich oder interessant ist.

Die neuen Akkus werden weniger anfällig für kalte Temperaturen sein, haben eine höhere Energiedichte und können langfristig in hoher Skalierung günstiger sein. Auch die Sicherheit ist hier höher.

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