BYD ist erfolgreich mit Hybriden und Elektroautos, will mal einer der größten Autohersteller der Welt werden, da ist der Einstieg in bekannte Motorsport-Ligen eigentlich nur ein logischer Schritt. Für BYD soll es direkt die Königsklasse sein, die Formel 1.
BYD und Formel 1 wurden in den letzten Monaten häufiger in Verbindung gebracht. Möglich sei die Übernahme eines Teams, wie es zuletzt Audi und Cadillac vollzogen haben. Aber auch ein großes Sponsoring sei erst mal möglich, wie es von Gucci für das Alpine-Team angekündigt ist.

Dass man sich annähert soll ein Foto zeigen, dass der amtierende FIA-Präsident auf Instagram zeigte. Hier ist er im Gespräch mit Stella Li zu sehen, die Vizepräsidentin von BYD. Man wird in Monaco während des Rennwochenendes keine stundenlangen und tiefgründigen Gespräche geführt haben, aber man nähert sich wohl an.
SmartDroid.de bei Google folgenStella Li soll sich auch mit dem F1-Chef Stefano Domenicali getroffen haben. Schon im vergangenen Jahr gab es Kontaktaufnahmen und daran scheint man festzuhalten. Das letzte sehr große Sponsoring von BYD war zur Fußball-EM in Deutschland, damals war BYD in Europa noch kein so bekannter Name wie man das heute ist.
Was derzeit jedoch gar nicht passt, sind die Ansagen einiger FIA-Leute zur Zukunft der F1 und die Strategie von BYD. Denn die Formel 1 könnte künftig den Hybridanteil wieder deutlich reduzieren, das würde aber nicht zur Strategie von BYD passen, die bei ihren Straßenautos inzwischen beinahe ausschließlich auf Hybrid und Elektro setzen.
Bei anderen Automarken wie Audi ist das bislang nicht so wichtig, die feiern ja selbst den Verbrenner wieder mit einem neuen Topmodell. Würde BYD eigentlich nicht viel besser in die Formel E passen? Dort ist das Interesse allerdings extrem gering, die elektrische Formel-Serie hat kaum Zuschauer. Was für BYD in der Formel 1 sprechen würde, wäre meines Erachtens der Gewinn an Vielfalt an Automarken. (via CNC)
