Auch im laufenden Jahr ist der Bestseller-BMW mit vollelektrischem Antrieb ein SUV und es ist weiterhin der iX1. Daher liegt es auf der Hand, dass das kleinste SUV von BMW als Neue Klasse in absehbarer Zeit neu aufgelegt wird.
Für den elektrischen BMW bedeutet das vor allem einen technologischen Schritt in die Gegenwart. Es wird ein Software-definiertes Auto werden, das nur noch wenige leistungsstarke Computer im Kern hat. Außerdem gibt es den Wechsel von 400 auf 800 Volt, gleiches macht Mercedes beim Wechsel vom alten EQA auf den neuen GLA Elektro.

Mercedes könnte fast 700 Kilometer Reichweite bieten und BMW wird da sicherlich nicht weit entfernt von sein. Es kommt ein wenig darauf an, welche Batteriegrößen man hier anbietet und ob sogar die über 100 kWh Batterie aus dem i3 und iX3 hier angeboten wird. Grundsätzlich ist klar, dass hier die neueren Rundzellen verbaut werden.
SmartDroid.de bei Google folgenAuch beim Schnellladen gibt es einen großen Sprung. Vielleicht auf die 400 kW der Schwestermodelle. Damit wäre die Ladung auf 80 Prozent in etwas über 20 Minuten erledigt. Besonderen Wert legt BMW jedoch auf einen Stopp von zehn Minuten, um in dieser Zeit maximal viel Strom in die Batterie zu bekommen und man zügig weiterfahren kann.
Wer es etwas kleiner mag (nach BMW Maßen), wird auf den neuen iX1 jedoch erst 2027 zurückgreifen können. Im Anschluss soll ein bis dato unbekannter Crossover von BMW geplant sein und ferner am Horizont steht bereits ein elektrischer 1er in Aussicht. So sollen die Pläne der Marke für die nächsten Jahre aussehen.
Interessant ist derzeit der Blick auf die Premium-Marken in Deutschland, denn hier grenzen sich BMW und Mercedes mit 800 Volt nun deutlich von Audi ab. Dort gibt es bei Q4 und A2 E-Tron weiterhin nur MEB von Volkswagen mit 400 Volt und eher schwachen Ladeleistungen. „Vorsprung durch Technik“ ist das nicht gerade, was wir aus Ingolstadt geboten bekommen.
