BMW hat mit der Neuen Klasse komplett neue Elektroautos vorgestellt. Dabei war dem Hersteller wichtig, dass die grundlegende Reichweite bereits sehr hoch angesetzt ist. Man übertrifft mit iX3 und i3 die meisten Konkurrenten, dafür werden aber auch echt große Akkus verbaut.
Der Kunde scheint genau das zu erwarten und zu wollen. Obwohl das Schnellladen mit 400 kW schon auch sehr stark ist, wollen BMW-Kunden in dieser Preisklasse möglichst selten laden müssen. Das mündet in über 100.000 Bestellungen für den iX3 im ersten Jahr, die neue vollelektrische Version ist gerade für 50 Prozent aller X3-Verkäufe verantwortlich.
Besonders spannend finden wir, obwohl sich der Automarkt in Europa durchaus in einer Krise befindet: Der vollelektrische iX3 ist der erfolgreichste Start eines neuen Modells in der bisherigen Unternehmensgeschichte von BMW. Hätte man von einem Elektroauto vielleicht nicht zwingend erwartet.
SmartDroid.de bei Google folgenMit dem iX3 hat der Hersteller aus Bayern also einen Nerv getroffen, obwohl der Einstiegspreis bei über 67.000 Euro liegt, den großen Akku für 805 Kilometer WLPT-Reichweite gibts erst ab 74.400 Euro. Der später gestartete i3 könnte das SUV sogar noch einmal übertreffen.

Es ist sicherlich das gesamte Paket, denn auch der Innenraum wurde komplett erneuert. Dabei fällt das neue Panorama-Display ins Auge, das an der Windschutzscheibe installiert ist. Das ersetzt den klassischen Tachobildschirm hinterm Lenkrad und zeigt noch wesentlich mehr als nur die aktuellen Fahrdaten an.
BMW beweist mit dem Erfolg des iX3 im ersten Jahr, dass Elektromobilität auch in der Premiumklasse gekommen ist, um langfristig zu bleiben. Ein weitere gute Nachricht sei der Erfolg in China, dort ist der spätere Marktstart erst einmal gut verlaufen. Kunden zahlen dort umgerechnet ungefähr die Hälfte, das tut ganz schön weh.

Man hätte auch schreiben können, dass der deutsche Käufer den chinesische Markt subventioniert. Wollte man aber nicht