Opel will am Astra festhalten, doch der langjährige Golf-Konkurrent soll eine neue Karosserie bekommen. Das liegt vor allem an den Vorgaben des Marktes, denn der fordert andere Karosserien. Zwar sind Einzelmodelle wie der Golf immer noch gut im Verkauf, doch SUVs und Crossover sind einfach extrem beliebt.
STLA One ist eine neue Plattform von Stellantis, die nicht nur technologisch weiter ist, sondern auch deutlich mehr Karosserien erlaubt und möglich macht. Der nächste Opel Astra, eine komplett neue Generation wird für 2030 geplant, soll die neue Plattform integriert haben und eine neue Karosserie mitbringen.
Die neue Plattform bringt auch eine neue Architektur mit sich, bei Opel zieht dann das softwaredefinierte Auto ins Portfolio ein. Die Batterie ist anders integriert, alles wird effizienter, leichter und günstiger. Die aktuell eher bescheidenen Reichweiten sollen deutlich übertroffen werden können. Die heutige 55 kWh Batterie und 454 Kilometer WLTP Reichweite sind schon jetzt nicht mehr zeitgemäß.
SmartDroid.de bei Google folgenSicher ist, dass der neue Astra als vollelektrisches Modell kommt und darauf der Fokus liegt. Möglich sind auch dann wieder andere Antriebsformen, was man jedoch später entscheidet. Genauso sicher ist die angesprochene Änderung der Karosserie, die bisherige Hatchback-Variante hat keine Zukunft. Ein reines SUV soll es jedoch auch nicht werden.
Erneut kommt das Stichwort Crossover auf den Tisch. Ein Mix aus mehreren Karosserien. Definitiv kommt wieder eine Kombi-Variante, das verrät der Opel-Chef im Gespräch mit Auto Express. In anderen Gesprächen hat Florian Hüttel bereits deutlicher auf die steigende Beliebtheit von SUVs hingewiesen und dass man Modelle wie den Astra deshalb überdenkt.
Es ist nicht der erste Hersteller, der ein traditionelles Modell bei der Karosserie umstellen wird. Renault hat den Megane zum SUV gemacht. Bei der Konzernschwester Peugeot steht für den 308er wohl ein ähnlicher Schritt an. Das ist für langjährige Kunden vielleicht nicht so toll, aber die Hersteller müssen mit dem Markt gehen, wenn sie Verkaufszahlen erreichen wollen.
Ich denke sogar, dass es bei VW für den ID Golf ähnliche Überlegungen gibt.
