Volkswagen hat in den kommenden Jahren noch einige äußerst wichtige Projekte vor der Brust, dazu gehört nach dem ID.1 ab 2027 außerdem der Golf 9 bzw. ID. Golf in den Jahren danach. Nun redet die VW-Führungsetage darüber.
Thomas Schäfer verspricht, dass der ID. Golf ein wirklich schönes Auto wird. Schon Prototypen haben ihn geflasht. Intern hat man das Auto bereits zum Jahresende präsentiert, bei einer Abschluss-Sitzung des obersten VW-Managements konnte man ein Modell ins Lebensgröße bereits auf einer Bühne betrachten und alle seien beeindruckt gewesen.
Auch wenn sich andere Fahrzeuge wie der T-Roc inzwischen mehr verkaufen, wird bei VW nie ein anderes Modell so wichtig sein wie der Golf. Es ist und bleibt das Aushängeschild für VW. Deshalb macht man auch so viel Tamtam um das Auto, deshalb ist der ID.3 Neo noch kein ID. Golf geworden.
Golf 9 hat „das beste Design, das wir je gesehen haben“
Der ID. Golf erinnert laut VW-Leuten an den Golf IV, „der damals einen großen Schritt nach vorn bedeutete“, gibt Kai Grünitz von VW zu Protokoll bei Motor1. VW zielt auf einen modernen, aber zugleich auch zeitlosen Look. Ein freilich sehr schwieriges Unterfangen, denn für die Zeitlosigkeit müsste man in die Glaskugel schauen können.
Zumindest beim Design ist der ID. Golf bereits zu 96 bis 97 Prozent fertig. Andreas Mindt habe mit seinem Team schon ein erstes Proportionsmodell hingestellt, welches bei den Chefs große Begeisterung auslöste. Mindt hatte sofort die richtige Idee, verrät Grünitz.
Übrigens wird der nächste Golf ausschließlich elektrisch angeboten. Parallel soll das aktuelle Modell auf MQB-Baukasten jedoch als Hybrid im Angebot bleiben, vermutlich gibt es da nochmal ein Facelift. Das Elektromodell sitzt definitiv auf der brandneuen SSP-Plattform (bislang nicht enthüllt), die dann wohl auf 800 Volt läuft.
„Ein Golf wird immer ein Golf sein – ich verspreche euch einen Golf, den man wiedererkennt. Und wenn wir alle Embleme entfernen würden und am Auto nichts mehr dran wäre, würdet ihr ihn als Golf erkennen.“
Die VW-Leute machen jedenfalls richtig Bock auf die Zukunft. Und wir glauben auf das erste Konzept-Design vielleicht gar nicht mehr lange warten zu müssen. Den ID.2, der demnächst als ID. Polo endlich startet, wurde bereits vor über drei Jahren als Designkonzept unter „ID.2all“ vorgestellt.
