Zeekr positioniert sich als Premium-Marke und das wird in einem aktuellen Interview vom Europa-Chef noch einmal deutlich zum Ausdruck gebracht. Wer künftig auf günstige Preise hofft, nur weil Zeekr „chinesisch“ ist, kann sich diese Hoffnung aus dem Kopf streichen.
Zeekr hat bereits einige elektrische Modell in Europa am Start und will das Portfolio in den kommenden Jahren ausbauen. Sogar die neuen Range-Extender könnten kommen. Potenzial für Europa hätte der etwas kleinere 8X, da ist allerdings noch gar nichts entschieden.
Was hingegen feststeht, sind die versenkten Türgriffe in Europa, denn die bleiben. In China sind sie inzwischen untersagt, doch sie gehören zur Designlinie der Modelle und werden in den Regionen integriert bleiben, wo sie gesetzlich erlaubt sind. Zeekr ist hier Look und Technologie wichtig.
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Apropos, davon kommt schon länger bei Zeekr vieles direkt aus Europa. Es gibt Standorte für Design und Entwicklung direkt in Europa, darunter in Schweden und in Deutschland. Zeekr ist trotz Geely-Konzern schon fast mehr europäisch als chinesisch.
Geely stützt die Marke, ansonsten ist Zeekr durchaus eigenständig. Inzwischen ist in Europa bereits eine gute Logistik aufgebaut und in Deutschland gibt es über 10 Standorte für Probefahrten. Das wird alles künftig noch besser. Ersatzteile gibt es flott, vor allem durch das Logistikzentrum in den Niederlanden.
Zeekr arbeitet wie andere chinesische Marken mit vorhandenen Händlern zusammen und das Netz entsteht gerade. Ähnlich ist es bei Lynk & Co (meine Probefahrt mit dem 02), eine Konzernschwester, die ebenfalls mit unabhängigen Autohändlern neue Showrooms etabliert.
Zeekr bietet für Leasing-Kunden nach eigenen Angaben übrigens schon gute Versicherungsangebote, aber die Leasing-Preise werden nicht weiter fallen. Geplant sind außerdem Finanzierungsangebote für Endkunden, da will man eventuell unter 1 Prozent liegen können.
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Quelle der Aussagen:
