VW will Elektro-Kleinwagen sehr gut verkaufen, aber muss massenhaft entlassen

VW ID Polo GTI 1

Elektromobilität für alle, das ist der Plan mit der Flotte aus elektrischen Kleinwagen. Das wird auch funktionieren, nach ein paar Monaten werden Modelle wie ID Polo in den Verkaufslisten ganz oben zu finden sein. Obwohl die erste Baureihe erst mal noch recht teuer ist und die Einstiegsversionen für 25.000 Euro noch nicht angeboten werden.

Aber der europäische Automarkt ist abgestürzt, in den letzten zehn Jahren sind die Absatzzahlen massiv gesunken und darunter leidet VW. Aber auch die zunächst halbherzig angegangene Elektromobilität bringt ihre Probleme mit sich, denn in China verkauft VW zu wenige Stromer und in den USA haben Konzernmarken wie Audi massive Zollprobleme.

Da werden die Kleinwagen wie ID Polo in Europa vorerst nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Der heiße Stein bedeutet wohl bis zu 100.000 Stellen weniger in den nächsten Jahren und Werke sollen bis zu vier Stück geschlossen werden. Für die hohe Auslastung durch Elektroautos hat man sich für die spanischen Seat-Werke entschieden, die andernfalls auf der Kippe stehen würden.

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„Jedes Jahr wollen wir mehrere hunderttausend Autos dieser Modellreihe verkaufen.“

Im ersten vollen Jahr sind 300.000 Verkäufe für ID Polo, Cupra Raval, Skoda Epiq und später für den ID Cross geplant. Zum Vergleich: 2025 hat allein VW nur rund 382.000 Elektroautos verkauft und über alle Marken hinweg über 900.000 Einheiten. Es geht also ganz gut los, neue Rekorde stellt man damit jedoch nicht auf.

Das war jedoch nur der Anfang, denn 2027 folgt mit dem ID Every1 ein weiterer Kleinwagen der schon fast mit nur 3,8 Meter in die Kleinstwagen-Kategorie fällt. Das soll dann das perfekte urbane Elektroauto sein und nur noch 20.000 Euro kosten. Aber auch dieses Modell rettet keine Werke in Deutschland, denn es kommt aus Portugal. (via Stimme, Manager Magazin)

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