Es sind bereits viele attraktive chinesische Elektroautos im Gespräch, doch nicht alle Modelle schaffen überhaupt den Weg nach Europa. Dazu gehören die Autos von Avatr, die es bei uns leider nicht gibt und vermutlich niemals geben wird. Dabei geht an uns echt attraktive Technik vorbei.
Schon auf den ersten Blick wirkt das neueste Avatr-SUV wie ein hochwertiger 5-Sitzer mit sportlichen Ambitionen und das untermauern auch die technischen Daten. Von vornherein werden zum Beispiel auch Außenkameras statt Spiegel beworben, sie gehören jedoch zur wählbaren Sonderausstattung. Ob die das besser als Hyundai und Audi hinbekommen?
Was uns dann jedoch überrascht, ist die teilweise sehr hochwertige Serienausstattung. Immer mit dabei ist die Sitzheizung und Sitzlüftung für die hintere Sitzreihe. Das ist ungewöhnlich. Genauso wie das Lenkrad, das hier nicht mehr rund ist. Steer-by-Wire ist trotzdem nicht dabei, das Lenkgetriebe wird jedoch sehr stark digital unterstützt.
SmartDroid.de bei Google folgenAbgesehen vom 15,6 Zoll großen Infotainment gibt es für den Fahrer außerdem ein großes Panorama-Display unten an der Windschutzscheibe, das eine Diagonale von 35,4 Zoll aufweist. Derzeit findet man das noch selten, zum Beispiel bei Xiaomi YU7 und den neuen BMW der „Neue Klasse“.

Dass wir hier über Premium und Highend reden, zeigen weitere Punkte der Ausstattung und Gestaltung des Fahrzeugs. Rahmenlose Fenster zum Beispiel. Aber auch die Batterie-Technologie des Elektroautos ist vorn dabei, in nur 20 Minuten lädt man den 89 kWh großen LFP-Speicher von 0 auf 80 Prozent oder auch in unter 10 Minuten von 30 auf 80 Prozent.

Die Basisversion hat bereits 305 kW bzw. 435 Nm an der Hinterachse, beim Topmodell gibt es Allrad mit 996 Nm Drehmoment und 712 kW bzw. fast 970 PS. Die ersten 100 km/h sind schon standardmäßig in nur 5,9 Sekunden erreicht und beim Allrad in nur noch 3,7 Sekunden. Dafür müsste man beim Porsche Macan schon den GTS für über 100.000 Euro wählen.

Die von Huawei unterstützte Marke hat sehr viel Huawei-Technologie mit an Bord, darunter diverse Assistenzsysteme und auch die Software kommt vom einstigen Smartphone-Marktführer. Es ist wirklich schade, dass die Politik für den Tod der Marke im Westen gesorgt hat, so bleiben uns auch deren Hightech-Autos verwehrt.

