Hyundai startet mit der Produktion des Ioniq 3 in der Türkei, der Marktstart ist für den anstehenden Herbst geplant. Los geht es preislich wohl bei knapp unter 27.000 Euro, da ist man fast auf Augenhöhe mit dem ID Polo von VW. Und auch sonst rückt Hyundai sehr nahe an den deutschen Autokonzern heran.
Hyundai gibt bekannt, dass der Ioniq 3 jetzt im Werk der Türkei produziert werden kann. Für Hyundai ist es in vielerlei Hinsicht eine wichtige Premiere und erneut ein Ausrufezeichen an die europäische Konkurrenz. Das Auto ist speziell für Europa entwickelt und die elektrische Premiere von Hyundai im klassischen Kleinwagen-Segment.

Derweil hat sich Hyundai insgesamt sehr gemacht, man rückt näher an Volkswagen heran und lag in der ersten Jahreshälfte 2026 nur noch 500.000 Einheiten hinter VW, im Vorjahr waren es noch ca. 750.000 Einheiten. Auch beim Profit sieht es gut aus, sogar besser derzeit mit 5,6 Prozent Marge zu 3,8 Prozent bei VW.
SmartDroid.de bei Google folgenMit den Elektroautos werden die Würfel neu gerollt und es ergeben sich große Chancen. Nicht mehr unrealistisch ist es, dass Hyundai in absehbarer Zeit und dann sogar dauerhaft an Volkswagen vorbeizieht, werden Experten von Automobilwoche zitiert.
Der neue Ioniq 3 ist dem ID Polo ähnlich, allerdings durch eine andere Aerodynamik mit fast 500 Kilometern Reichweite eine ganze Ecke besser aufgestellt. Dafür lädt der Polo schneller, die 10 – 80 Prozent dauern hier nur ca. 24 statt 29 Minuten. Beim Platzangebot sind die Elektro-Kleinwagen ähnlich und vergleichbaren Verbrennern deutlich überlegen.

Doch die beiden Autos konkurrieren nicht nur untereinander, es kommen auch neue Chinesen nach Europa und machen Kunden streitig. Was junge Marken wie Leapmotor (nicht mal 10 Jahre alt) etwa mit Elektro-Kleinwagen wie dem B03 zu bieten haben, kann man als Konkurrent und Kunde nicht ignorieren.
