Google setzt bei seiner neuen Pixel-Serie natürlich vor allem auf KI-Funktionen und macht einige davon offiziell, die sich bereits seit Monaten ankündigen. Dazu gehört auch Rambler, eine äußerst nützliche Erweiterung der Spracheingabe auf den Google-Handys.
Die bisherige Spracheingabe ist bereits flott und in Ordnung, macht aber im Transkript zu viele Fehler. Mit dem Einsatz von KI ändert sich das drastisch, was man unter anderem beim Google Rekorder selbst prüfen kann. „Rambler“ bringt diese Funktionen jetzt in die Spracheingabe der Gboard-App.
Füllwörter werden entfernt, Sätze auf den richtigen Satzbau verkürzt und grammatikalisch korrekt wiedergegeben. Insofern nimmt die KI dabei durchaus Einfluss darauf, was vom Gesprochenen als Text tatsächlich übrig bleibt.
SmartDroid.de bei Google folgenAllerdings stellt sich wieder einmal die Frage, was davon eigentlich bei uns in Europa bzw. Deutschland ankommt. Immerhin gibt es die gute Nachricht, dass Rambler wohl zu uns kommt. Das hört man hier und da, auch auf der Hilfeseite wird „Deutsch“ als unterstützte Sprache aufgelistet.
Profitieren sollen von diesem KI-Feature jedoch nur neuere Modelle ab der Pixel 11 Serie, somit sind Nutzer der letzten Modelle ausgeschlossen, auch wenn man über 1.000 Euro für ein Pro-Modell der Pixel 10 Serie hingeblättert hat.
Ein weiterer Punkt sind die Neuerungen durch Gemini Intelligence, denn diese finden insbesondere bei den deutschen Produktseiten und Ankündigungen kaum Erwähnung. Dass euer Pixel nun Aufgaben in Apps komplett selbst erledigen kann, das scheint bei uns erst mal kaum verfügbar zu sein, wir müssen wieder warten.

Google nennt etwa folgendes Beispiel, worauf wir wohl warten müssen: „Sie erhalten außerdem Vorschläge, die zum Kontext Ihrer aktuellen Unterhaltungen passen. Wenn Sie beispielsweise in Eile über das Abendessen schreiben, kann Pixel Ihnen helfen und Ihnen proaktiv vorschlagen, Ihre Reservierung mit nur einem Fingertipp zu sichern.“
Auch die proaktiven Funktionen, damit rechne ich erst mal noch nicht bei uns: „Ähnlich wie beim Warten auf einen Tisch in einem neuen Restaurant zeigt Ihr Sperrbildschirm proaktiv diesen Standort an und bietet Ihnen mit nur einem Fingertipp Einblicke – wie die beliebtesten Gerichte oder die gefragtesten Sitzplätze – aus Hunderten von Rezensionen und Fotos direkt in Google Maps.“
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