Pixel 11 Serie ist da: Vieles ist nicht neu, weniger RAM als im Vorjahr

Pixel 11 Pro Hero 2

Google bringt mal wieder ein Upgrade für seine Pixel-Serie an den Start, wobei die Pixel 11 Serie dabei nicht ausschließlich Verbesserungen mitbringt. Beim Arbeitsspeicher gibt es sogar ein Downgrade, die Einstiegsversion der Pro-Modelle hat nun wieder 12 statt 16 GB RAM. Eine Sparmaßnahme, ohne dass der Kunde davon beim Preis profitiert.

Erst wenn man sich für wenigstens 512 GB Speicher entscheidet, ist auch wieder der größere RAM-Arbeitsspeicher von 16 GB mit dabei. Dafür ist der Unterschied zu den Jahren davor, dass es nun gar nicht mehr weniger als 256 GB gibt. Die kleineren Datenspeicher von 128 GB sind gestrichen.

Eine erkennbare Neuerung ist der Wegfall des Thermometers bei den Pro-Modellen, dafür gibt es nun eine bunte LED für Benachrichtigungen. Google nennt das HiLight. Das Telefon kann euch erkenntlich machen, wenn jemand anruft, Gemini im Hintergrund eine Aufgabe erledigt, eine neue Nachricht da ist und so weiter.

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Pixel 11 Pro HiLight

Google hat bei den Kameras vor allem die äußere Optik verändert, das Glas deckt nun die gesamte Kameraleiste ab. Bei den Sensoren sind die Veränderungen eher gering. Das Teleobjektiv sei jetzt 30 Prozent lichtempfindlicher und kann dank neuer Software bis zu 120x zoomen. Beim normalen Pixel 11 gibt es bis zu 30x Zoom, jedoch allein durch Software

Da hat Google vor allem rund um Gemini einiges angekündigt. Der KI-Assistent erstellt Urlaubspläne und vieles mehr einfach im Hintergrund auf eurem Telefon. Die Spracheingabe der Gboard-Tastatur wird durch KI ebenfalls schlauer, sie ist präziser beim Transkript und entfernt automatisch Füllwörter wie „Ähm“.

Bei der Kamera sind nun „Magische Momente“ neu, dabei werden Fotos und Videos gleichzeitig aufgezeichnet. Neu sind außerdem die „Camera Looks“ im Pro-Modus, dabei simuliert die Pixel Kamera während der Aufnahme den Look einer früheren Kamera (mehrere zur Auswahl), dafür direkt auf Sensorebene und nicht im Nachhinein als Filter.

Camera Looks

Ansonsten sind weitere Veränderungen eher im Detail zu finden, Google macht üblicherweise keine großen Sprünge und das ist auch bei der Pixel 11 Serie nicht anders. Mit dem neuen extremen Lademodus kann man zum Beispiel für einen Akku-Boost beim Aufladen sorgen, dabei werden Funktionen des Telefons eingeschränkt und maximaler Stromfluss in den Akku generiert. Echtes Schnellladen ist das weiterhin nicht.

Dafür laden nun alle Pixel 11 kabellos grundsätzlich flotter. Das aktualisierte Qi2 bietet ab dieser Generation maximal 25 Watt für alle Modelle an. Das gilt bereits für die Pixelsnap-Ladegeräte, die man letztes Jahr eingeführt hat. Die Pixel 10 Serie hat lediglich mit 15 Watt geladen, also doch eine ganze Ecke langsamer.

Die Veränderungen beim Tensor G6 werden gar nicht groß aufgemacht, Google versprich vor allem von KI-Verbesserungen. Dennoch wird eine längere Akkulaufzeit von 30 statt 24 Stunden bei den Pro-Modellen angegeben, was auch dem neuen Modem geschuldet sein wird.

Für mich ist das dieses Jahr noch weniger Grund, schnell auf ein Pixel 11 Pro zu wechseln. Ich habe die letzten Jahre auch ohne Testgerät von Google mir sofort die neuen Modelle geholt, zögere dieses Jahr jedoch.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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