China will vorangehen und auch bei Batterien langfristig die Nummer 1 der Welt sein, wofür die Grundlage bereits gelegt ist. Nun schmiedet man den Plan für die kommenden Jahre. Unter anderem für die Feststoff-Batterie, die in den nächsten Jahren bereits in den ersten vollelektrischen Serienautos stecken soll.
Grundsätzlich strebt man in China bis 2030 eine großflächige Nutzung der neueren Batterie-Technologie an, wobei es natürlich keine konkreten Zahlen für diese Ziele gibt. Derzeit stecken die meisten Unternehmen immer noch in der Forschung, um vor allem die größere Produktion gewährleistet zu bekommen.
China bzw. chinesische Behörden fordern mehr oder weniger einheitliche Standards, um eine grundlegend hohe Qualität zu ermöglichen. Dafür wurde ein Entwicklungsplan vorgelegt. Allerdings sollen weiterhin „klassische“ Lithium-Ionen-Batterien den Kern der chinesischen Batterieversorgung bilden. Hier sei unter anderem Langlebigkeit ein großes Ziel, die Rede ist von bis zu 15.000 Zyklen.
SmartDroid.de bei Google folgenErst kürzlich wurden neue Standards bei LFP-Batterien gesetzt, die bei ihrer Energiedichte noch einmal zulegen werden. Zu weiteren Verbesserungen gehören das Verhalten bei kalten Temperaturen und weiterhin sehe man Verbesserungsbedarf bei der Energiedichte.
Langfristig erwarten wir einen gemischten Markt, in den mittleren und unteren Preisklassen eher die klassischen Batterien, während bei Sportwagen und im Luxussegment sicher demnächst die ersten Fahrzeuge mit Feststoff-Akku an den Start rollen. Versprochen haben Automarken wie BYD schon viel, 2027 wollen einige schon liefern können.
Die Feststoff-Batterie verspricht vor allem eine beinahe doppelt so hohe Energiedichte. Ganz plakativ gesagt, könnte ein Auto mit heutiger Reichweite von 500 Kilometern bei gleicher physischer Akkugröße dann vielleicht bis zu 1000 Kilometer fahren. (via Automobilwoche)
