Rund um den Jahreswechsel hatte Dreame für mächtig Aufsehen gesorgt, das Unternehmen kündigte ein sehr großes Automobil-Business an und wollte sogar ein Autowerk in Deutschland realisieren. Heute wissen wir: Das war vor allem alles heiße Luft und nun ist diese kurze Geschichte bereis auserzählt.
Man darf durchaus daran zweifeln, ob Dreame jemals mehr als die ausgestellten Modelle und tolle Präsentationen zu bieten hatte. Geredet wurde viel, die elektrischen Autos waren atemberaubend und die zuständige Abteilung hatte angeblich schon vierstellige Mitarbeiterzahlen. Vieles womöglich nur erfunden.

Nun gibt es das Aus der Abteilung nach rund einem Jahr, sie wurde wohl im August 2025 gegründet. Dreame wird weder eigene Elektroautos bringen, noch die angekündigte Feststoff-Batterie in die Realität umsetzen. Insider sagen, dass das alles ohnehin nur fingiert wurde, um Investoren anzulocken und mehr Geld einzusammeln. Danach sieht es ehrlicherweise auch aus.
SmartDroid.de bei Google folgenZweifel gab es von Beginn an deswegen (auch bei uns), weil man nie ein fahrendes Auto gesehen hat. Auf den Messen gab es Einzelstücke, die keinen Meter gefahren sind. Alles andere waren nur digitale Präsentationen und Ankündigungen. Dreame wollte erst Geld einsammeln und dann in Forschung & Entwicklung investieren, was offensichtlich schief gelaufen ist.
Kosmera, Nebula und andere Autonamen könnt ihr nun wieder vergessen. Das erinnert uns doch sehr an die Geschichte rund um den neuen Tesla Roadster, den das Unternehmen jetzt schon seit neun Jahren ankündigt. Und auch das autonome Fahren ist noch weit weg von alltäglicher Realität. Immerhin existiert Tesla als Autobauer und ist grundsätzlich damit recht erfolgreich, anders als Dreame.
Und so bleibt es bei Dreame bei kleinen runden Geräten, die zwar auch fahren können, aber nur durch Wohnräume der Kunden und zwar zum Staubsaugen und Wischen. Spannend wird in den kommenden Monaten sein, wie Investoren reagieren, die speziell wegen der vermeintlichen Autopläne eingestiegen sind. Generell ist es keine gute Idee, finanzschwere Investoren zu prellen. (via CNC)
