Dreame war in den letzten Jahren einfach nur ein chinesisches Unternehmen für hübsche Smarthome-Hardware, doch inzwischen will man auch Autohersteller werden, eigene Smartphones und Wearables bringen, sogar ein eigenes Betriebssystem ist geplant.
Zumindest gibt es Ankündigungen noch und nöcher, außerdem diverse Influencer-Events. Erst jüngst gab es wieder ein Event von Dreame, da hat man haufenweise neue Geräte und Produktbereiche angekündigt. Nutzbar ist davon bislang aber nur, was wir eh schon kaufen können, nämlich die teilweise smarte Hardware für den Hausgebrauch.
Das größte Ding von Dreame ist mit Sicherheit das Angebot an sportlichen und extremen Elektroautos. Zuletzt wurde sogar ein Fahrzeug mit Raketenantrieb gezeigt. Der Punkt ist nur: Noch nie hat jemand ein Dreame-Auto fahren sehen, die lebensechten Modelle sind bislang nur stehende Ausstellungsstücke.
Kamera-Smartphones und neue Ringe

Auf dem Event, von dem unter anderem The Verge berichtet, zeigte Dreame abgesehen von den Autos mal wieder smarte Ringe. Diese zeigt man jetzt aber schon seit fünf Monaten, immerhin geht man zumindest in China langsam in den Verkauf damit.
Auch das Aurora Nex LS1 ist eine mehr oder weniger „tote Demo“, ein Smartphone mit Anschluss für verschiedenste Kameramodule. Es gibt sogar mehrere Modelle, natürlich auch Handys mit direkt integrierten Kameras, teilweise auch mit Luxus-Versionen in Form von aufgesetzten Edelsteinen. Es gibt sogar schon globale Twitter-Accounts, vielleicht kommt die Hardware auch zu uns.

Dreame spricht sogar von einem eigenen Android-Betriebssystem namens Aurora AIOS. Natürlich ein Betriebssystem mit dem Fokus auf KI-Funktionen. Es soll noch 2026 starten.
Zumindest die smarten Ringe findet man auf der chinesischen Homepage auch schon mit Preis. Mal sehen, was von den Produkten dann wirklich kommt und auch international angeboten werden kann.
Auf der deutschen Webseite von Dreame gibt es bislang keine Spur von den all diesen großen Ankündigungen. Dort gibt es Waschmaschinen, Saug- und Mähroboter, Haartrockner, diverse Küchengeräte – aber keine Spur von elektrischen Hypercars, Smartphones oder den smarten Ringen.
