Tesla geht den nächsten Schritt in der Produktion seiner Elektroautos und das hat auch Auswirkungen auf Kunden, die sich für ein normales Tesla Model 3 entscheiden. Denn schon bald will man die neuere Wechselrichter-Technologie aus dem sogenannten Cybercab in das reguläre Model 3 übernehmen.
Tesla verspricht sich hier mehrere Vorteile. Unter anderem wird die Fertigung durch die neue Technologie etwas einfacher für den Hersteller selbst. Tesla kann hier Geld sparen, denn es gibt dann wieder mehr gemeinsame Komponenten über verschiedene Fahrzeugmodelle hinweg und das Technikpaket besteht aus weniger einzelnen Bauteilen.
Für den Kunden könnte der Vorteil sein, dass die neue Technologie deutlich effizienter ist. Das bedeutet, dass hier eventuell noch mal der Stromverbrauch des Model 3 merklich reduziert wird, was sich wiederum positiv auf die Reichweite auswirkt.
SmartDroid.de bei Google folgen„Im Verlauf der Diskussion bestätigte Verzini, dass die neue Leiterplattenbestückung und Leistungsstufe noch in diesem Jahr in die Produktion des Model 3 eingeführt werden.“ – via DriveTeslaCanada

Aktuell kommt das Model 3 in der besten Reichweitenkonfiguration über 750 Kilometer weit. Mich würde nicht wundern, wenn Tesla mit seiner verhältnismäßig „alten“ Plattform schlussendlich doch irgendwann bei 800 Kilometern Reichweite landet. Und das für ein Fahrzeug in der Mittelklasse.
In verschiedensten Reichweitentests zeigt sich immer wieder, dass das Model 3 deutlich weniger Strom als andere Elektroautos benötigt. Die bekannten Tabellen von Björn Nyland zeigen zum Beispiel weniger als 19 kWh Verbrauch auf langer Fahrt, während alle anderen über 20 kWh benötigen.
Allerdings müssen wir abwarten, wie sich die Technologie wirklich im Model 3 schlägt und ob das für den Kunden tatsächlich spürbare Vorteile mit sich bringen wird.
Beim Model Y soll übrigens auch die Cybercab-Technologie irgendwann integriert werden können. Das sei technisch möglich. Allerdings hat man hier noch nicht angekündigt, dass man es tatsächlich umsetzen will.
