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Archos Saphir 50X vorgestellt: Schwache Hardware im Outdoor-Gewand

Jonathan Kemper

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am

Archos Saphir 50X Header

Der französische Hersteller Archos hat mit dem Saphir 50X ein neues Smartphone für den Outdoor-Einsatz vorgestellt. Die robuste Verpackung geht aber zu Lasten der Power. Denn so wirklich gut ausgestattet ist das Saphir 50X im Inneren leider nicht. Das 5-Zoll-Display löst mit 1280 x 720 Pixeln auf und liefert eine durchschnittliche Helligkeit von 400 Nits. Das ist für ein Gerät, das auch gerne mal im Sonnenlicht benutzt werden will, nicht viel.

Angetrieben wird es von einem MediaTek-SoC, der auf nur vier Kerne bei bis zu 1,3 GHz vertraut, und 2 GB RAM. Dazu kommen 16 GB interner Speicher, die per microSD erweitert werden können. Die Kameras sind nur wenig überzeugend. Hinten wartet ein 13-MP-Sensor auf, der FullHD-Videos mit 30 FPS aufnehmen kann, die Front hat eine 5-MP-Knipse. Vorinstalliert ist Android 7.0 Nougat, auf ein Oreo-Update würde ich allerdings nicht wetten. Der Akku mit seinen 4.000 mAh ragt etwas heraus und steht immerhin auf der Pro-Seite.Archos Saphir 50X Outdoor

Die Auszeichnung als Outdoor-Phone verdient sich das Saphir 50X natürlich aus der IP68-Schutzklasse.

Dank IP68 Schutzklasse übersteht das ARCHOS Saphir 50X jede Belastungsprobe: Es ist sturzsicher bis zu einem Meter, staubgeschützt, bis zu 30 Minuten wasserbeständig und arbeitet zuverlässig in einem Temperaturbereich von -20° C bis +55° C.

Smartphones wie das Archos Saphir 50X sieht man vor allem aus China. Hersteller versuchen, alte Hardware in einem neuen Gehäuse nochmal schmackhaft zu machen, doch ob das auch hier klappt, ist fraglich. Immerhin stimmt der Preis: Das Saphir 50X kommt Mitte des Monats zu einer UVP von 179 Euro in den deutschen Handel. Aus der Zusammenarbeit mit Logic Instrument ist zuvor bereits das Sense 50X entstanden, welches bessere Spezifikationen zu einem wesentlich höheren Preis bietet.

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