Audi-Chef sinkt tief mit Auftritt bei Donald Trump: „Vorsprung durch Technik“ plötzlich wieder egal

Audi Q9 5

Audi schreibt sich schon seit Jahrzehnten „Vorsprung durch Technik“ auf die Fahnen, hat damit aber in den letzten Jahren nur bedingt auftrumpfen können. Nun wollte man eigentlich zu diesen Wurzeln zurück, doch bei einem Auftritt des Audi-Chefs bei Donald Trump wurde genau das Gegenteil davon angekündigt.

Denn trotz einiger sicher interessanten Eckpunkte der Flaggschiff-SUVs Q7 und Q9, sind diese Modelle derzeit nur als Verbrenner und Hybride verfügbar. Das ist nicht die Zukunft, das ist kein Vorsprung. Doch genau auf diese Modelle setzt Audi bei seinem neuen US-Werk, dass der Audi-Chef nun bei Donald Trump angekündigt hat.

Wer die Auftritte von Donald Trump kennt, der kennt auch die vielen fragwürdigen Aussagen des amtierenden US-Präsidenten. Normalerweise wäre es schlau für Firmeninhaber, eben jene Events zu meiden und sich nicht mit Trump zu zeigen. Gernot Döllner sieht das jedoch anders und steht nach der Trump-Rede in Georgia kurze selbst auf der Bühne.

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Trump hat ausländische Unternehmen unterdrückt, das juckt den Audi-Chef jedoch nicht

Ein denkwürdiger und fragwürdiger Auftritt. Auch weil Audi-Chef Döllner ankündigt, dass im neuen Werk in Georgia nur die hochwertigsten und größten SUVs von Audi gefertigt werden sollen. Das bedeutet: Es gibt hier keine Elektroautos in absehbarer Zeit, sondern nur die alte Verbrenner-Technik.

Besonders kontrovers: Audi will für die Technik von gestern noch einmal vier Milliarden in das neue Werk investieren, während man zugleich in Deutschland vor der Schließung eigener Werke steht. Audi und Volkswagen betonen hingegen die Wichtigkeit des Werkes in den USA, um den dortigen Markt adäquat bedienen zu können.

Schlussendlich ist die Kritik in den großen deutschen Medienhäusern überall ähnlich. Döllner wird dafür angezählt, dass er sich nach der Trump-Politik gegenüber ausländischen Unternehmen nun derart anbiedert. Auch in den Kommentarspalten sind die Meinungen recht eindeutig. Döllner sei tief gesunken, sein Auftritt ist eine Unverschämtheit.

SmartDroid.de als Quelle bei Google

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