BMW: Preise der China-Elektroautos „nicht nachvollziehbar“ und keine Turbo-Entwicklung geplant

BMW iX5

Es gibt einige Unterschiede zwischen chinesischen Automarken, das sieht man teilweise bei den Preisen und auch bei der Entwicklung neuer Modelle. Nun äußert sich der neue BMW-Chef zum aktuellen Markt und wird teilweise deutlich.

Zwar müsse man sich an die Entwicklungsgeschwindigkeit der chinesischen Hersteller anpassen, aber ganz so schnell soll es dann doch nicht sein. Ein neues Auto in 18 Monaten zu entwickeln, davon hält der BMW-Chef nichts. Wichtiger sind „Qualität, Sicherheit und Innovationen“.

Milan Nedeljković äußert sich auch zu den Preisen in China, die dort vor allem aufgrund des „ruinösen Preiskampfs“ so niedrig sind. Es liegt vor allem am Marktumfeld, warum ein BMW iX3 beispielsweise in China ca. 30.000 Euro weniger kostet. Ein Dauerzustand könnte das jedoch nicht sein.

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Dennoch: China ist nicht Deutschland, deshalb sind die Preise dort sehr viel anders als bei uns.

In Europa sieht sich BMW von neuen Automarken wie Denza (gehört zu BYD) zwar herausgefordert, aber dennoch in einer guten Position. Nicht nur aufgrund der Produkte selbst, sondern auch durch das engmaschige, leistungsfähige Händler- und Servicenetz. Da müssen BYD und Co. erst mal hinkommen, was ein großes Ziel ist.

BMW will faire Bedingungen, wenn es um Preise geht

Außerdem sind einige Preise der Chinesen für den neuen BMW-Chef „betriebswirtschaftlich nicht nachvollziehbar“. Was schwer danach klingt, dass diese in einigen Segmenten nicht lange haltbar sind und schlussendlich irgendwann nach oben korrigiert werden. müssen. Das haben wir so ähnlich schon bei Smartphones erlebt.

Denza ist ein gutes Beispiel, die kosten bereits sechsstellig. Auch Zeekr steigt bei seinen neuen höherwertigen Modellen mit sechsstelligen Preisen in den Markt ein. Xiaomi kommt 2027 und wird wohl ebenfalls eher Premiumpreise anstreben, statt krampfhaft „billig“ sein zu wollen. Nio ist schon länger da, beim Preis eher auf Level von BMW / Mercedes und damit in Europa gescheitert.

BMW hofft bei den Preisen dennoch auf Gespräche innerhalb der Industrie, sich auf faire Preise zu verständigen. Zölle sind da ein Weg, sollten jedoch nicht noch weiter ansteigen. Es geht um „freiwillige Vereinbarungen, basierend auf fairen Rahmenbedingungen“. (via FAZ)

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