Die Streaming-Dienste kommen in den letzten Jahren nicht mehr gut weg, die Preise sind stark gestiegen und Werbung wurde massiv integriert. DAZN macht da keine Ausnahme, hier sind die Preise besonders durch die Decke geschossen. Ein neues Abonnement für 10 Euro monatlich soll die Gemüter beruhigen.
Aber wie der Name schon verrät, ist dieses Paket eher eingeschränkt. Der neue „Mobile Pass“ kostet zwar nur 9,99 Euro, lässt sich aber „nur auf Handys“ verwenden. Technisch kann man da sicherlich was machen, um das Paket wenigstens auf dem Tablet verwenden zu können. Oder per USB-Bildübertragung am Fernseher.
Aber auch bei den Inhalten gibt es Einschränkungen. Bundesliga kann man hier nur mit Konferenz am Samstag und Highlights bieten, die Einzelspiele vom Sonntag und Relive-Einzelspiele sind bei diesem Paket nicht dabei. Auch die Spiele der Champions League sind nicht dabei, es gibt nur die Highlights (aber die gibt es auch bei Youtube).
SmartDroid.de bei Google folgenDas neue Paket bietet also nicht nur die Einschränkung auf Mobilgeräte, sondern ist auch bei den Inhalten zumindest teilweise höchstens auf Level von „Super Sports“ (19,99 Euro). Finde ich dann doch etwas wenig. Das bessere Paket wäre gewesen alle Inhalte auf Mobilgeräte beschränkt für 15 Euro monatlich.

Eigentlich hat der Fußballmarkt durch Streaming gewonnen, denn das ist damit alles flexibler geworden. Zugleich ist der Markt jedoch explodiert bei den Preisen und hat sich von der Basis noch weiter entfernt. DAZN galt mal als Hoffnungsträger, doch die anfänglich extrem niedrigen Preise konnten nicht annähernd gehalten werden.
Mir stoßen nicht mal unbedingt die Preise auf, sondern viel mehr was die Anbieter daraus machen. In der Champions League gab es früher mal umfassende Expertenrunden vor, während und nach dem Spiel, heute besteht jede freie Minute abseits des Spiels bei DAZN fast nur noch aus Werbung.
