Mercedes hat auf seiner neuen Plattform die ersten Elektroautos vorgestellt und mit CLA, GLC und C-Klasse bereits wichtige Elektromodelle veröffentlicht. Mercedes hat an der Effizienz gearbeitet, integriert unter anderem ein Getriebe mit zwei Gängen, was für Elektroautos eher untypisch ist.
Im Gegensatz zum „Autobahn-Wunder“ CLA Elektro ist der GLC Elektro ein SUV, daher nicht unbedingt perfekt für die Langstrecke bzw. hohe Geschwindigkeiten gebaut. Dennoch konnte Björn Nyland bei 120 km/h eine Reichweite von 475 Kilometern mit dem GLC 400 ermitteln, was durchaus nah an den Rekordwerten seiner anderen Tests ist.
Der deutsche Konkurrent BMW iX3 kommt aufgrund der ca. 10 kWh größeren Batterie etwas weiter, der Audi Q6 E-tron mit Allrad scheitert um 100 Kilometer jedoch deutlich an den Konkurrenten. Generell gibt es nicht viele Modelle, die da mehr Reichweite bieten, es sind entweder flache Autos oder deutlich höhere Preiskategorien (EQS).
SmartDroid.de bei Google folgen„The germans are coming“, so Nyland in seinem Fazit, denn die vergleichbaren Tesla-Modelle sind geschlagen und laden längst nicht so schnell wie die neuen Premium-Modelle der deutschen Hersteller. Technisch ist man mit den deutschen Fabrikaten theoretisch besser dran, dafür müssen jedoch deutlich mehr Euros überwiesen werden.
Im bekannten Test über 1.000 Kilometer erreichte der GLC Elektro einen Wert von 9:05 Stunden, ist also zehn Minuten langsamer als der vergleichbare BMW iX3 gewesen. Aber das sind halt am Ende nur ein paar Minuten auf einer derart lange Fahrt, die Flaggschiff-Modelle der Hersteller sind da inzwischen durchaus auf einem vergleichbaren Level angekommen.
Mercedes und BMW haben gerade einen ganz guten Mix aus Ladegeschwindigkeit und Reichweite pro Ladung, insbesondere beim Blick auf die europäische Infrastruktur. Stehenbleiben darf man jetzt jedoch nicht, mit den Facelift-Upgrades in zwei Jahren muss technisch wieder nachgelegt werden.
