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Google fährt Geschütze auf und untermauert 2,25 Prozent Forderung für die Lizenzierung von Patenten

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In Mountain View hat man offenbar die Nase voll vom Kampf vor Gerichten, welche Unternehmen wie Apple und Microsoft fast nur noch ausschließlich gehen. Dagegen möchte man nun vorgehen, anders, als man selbst noch vor einem Jahr behauptete. In einem Brief an die IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) hat man jetzt nochmals die eigenen Forderungen untermauert, für die Lizenzierung der im eigenen Besitz befindlichen Patente je Gerät eine Gebühr von 2,25 Prozent von den Herstellern einzufordern. Diese 2,25 Prozent möchte man vom Verkaufspreis abzweigen, was beim 8GB iPhone 3Gs bereits knapp über 8 Euro Gebühren wären, pro verkauften Gerät versteht sich.

[aartikel]B005XLW7AM:right[/aartikel]Aufhänger der ganzen Geschichte ist eigentlich, dass es sich hierbei um eine schon längst standardisierte Technologien handelt und diese zu „fairen“ Preisen für die Lizenzierung von anderen Unternehmen angeboten werden sollten. Dafür wurden die sogenannten FRAND-Bedingungen eingeführt, nach welchen sich die Hersteller bislang auch richteten. Die Konkurrenz, wie beispielsweise Apple, sieht die geforderten Bedingungen von Google bei weiten nicht als fair an und verweigert daher die Einwilligung in derartige „Angebote“.

Dies hat zur Folge, dass Google gerichtlich vorgeht und zur Not auch einstweilige Verfügungen erwirkt. So wie es die fast Tochterfirma Motorola bereits kurzzeitig gegen Apple in Deutschland schaffte. Genau das ist der Weg, welchen Google einst selbst anprangerte und nun doch ebenfalls so handelt. Dies scheint mir so gar nicht die richtige Art und Weise, welche wiederum aber auch etwas verständlich ist. Da beispielsweise Apple weiterhin so handelt und gegen die Konkurrenz hart vorgeht, nur eben auf anderer Basis wie Geschmacksmuster und Designrechte. [via/Quelle, Danke Elv!]