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Google Glass: 10 Mythen aufgeklärt

Denny Fischer

Veröffentlicht

am

Wenn man Google Glass nicht besitzt, dann lässt sich das Gerät und dessen Nutzung auch nur schwer einschätzen. Geht uns hier nicht anders, da wir leider auch noch nicht im Besitz dieser Datenbrille sind. Doch Google räumt auf und klärt 10 Mythen rundum Google Glass auf.

Google Glass könnte vielleicht noch in 2014 in den USA Marktstart feiern und ist deshalb natürlich sehr interessant bzw. immer wieder im Gespräch. Genau deshalb räumt Google nun auf und will ein paar Mythen aus dem Weg räumen, die bisher über die Datenbrille teilweise verbreitet werden.

Wir haben den Text von Google allerdings nicht einfach übersetzt, sondern in eigenen Wörtern wiedergegeben.

Mythos 1: Eigentlich könnte man meinen, dass ein Display vor dem Auge wie bei Google Glass sehr ablenkend sein kann, doch das ist es nicht. Im Gegenteil, man muss hier nicht wie bei Smartphones und ähnlichen Geräten den Blick nach unten auf das Gerät richten. Mit Google Glass nimmt man die Umwelt wieder mehr wahr als mit Smartphones oder Tablets.

Mythos 2: Die integrierte Kamera nimmt nicht permanent auf, zudem kann jeder auch durch Smartphones und Tablets letztlich „geheim“ fotografiert oder gefilmt werden. Für längere Filmaufnahmen ist Google Glass übrigens auch nicht geeignet, der Akku wird zu stark belastet und geht deshalb recht fix in die Knie.

Mythos 3: Google Glass ist nicht nur für Technik-Freaks, auch wenn man das zunächst annehmen könnte. Im Explorer-Programm sind verschiedenste Leute mit ganz normalen Jobs, nicht nur Nerds und Geeks. Dieses Gerät soll das Leben aller erweitern.

Mythos 4: Noch ist Google Glass nicht bereit für den Marktstart, da man trotz vielem Feedback noch weiter die Meinungen, Tipps, Anregungen, Kritiken, etc. der Explorer-Teilnehmer sammeln möchte. Genauer klärt Google aber wie gewohnt nicht auf, wann mit einem Release zu rechnen sei.

Mythos 5: In Verbindung mit der schon erwähnten Kamera wäre die Erkennung von Gesichtern für Google Glass eigentlich sehr leicht, doch Google verzichtet auf derartige Dienste und Apps. Auch Apps dieser Art von Fremdanbietern werden es nicht in den App-Store für Google Glass schaffen.

Mythos 6: Um die mögliche Ablenkung durch Google Glass noch weiter zu mindern, ist das ebenfalls schon angesprochene Display der Datenbrille nicht direkt vor dem Auge, sondern leicht versetzt darüber. Mit einer aufgesetzten Google Glass kann man also weiterhin ein uneingeschränktes Sichtfeld genießen.

Mythos 7: Nicht ohne Grund hatten wir „geheim“ bei Mythos 3 geschrieben, denn wirklich unauffällig lässt sich mit Google Glass nicht filmen, da die Brille mehr als nur sehr auffällig auf einem Kopf sitzt. Auch bei Google meint man, dass es weit weniger auffällige Kamera-Geräte gibt, mit welchen spioniert werden könnte.

Mythos 8: Sehr ungeschickt hat sich Google zum Preis geäußert. Google Glass sei nicht für reiche Leute, da es auch einige Explorer-Teilnehmer gibt, die ihre Brille geschenkt oder vom Arbeitgeber finanziert bekommen haben. Tolle Begründung. 1.500 Dollar kostet das Gerät derzeit trotzdem, für die Zukunft gibt es keine Infos.

Mythos 9: Google Glass ist weder überall verboten, noch überall erlaubt. Prinzipiell sollten wohl die Regeln gelten, die es auch schon für Smartphones und Handys gibt.

Mythos 10: Nur weil Google Glass in den Handel kommen wird, ist es nicht gleich zu Ende mit der Privatsphäre. Ähnliche Geräte gibt es seit Jahren, vor allem mit denselben Möglichkeiten. Und wie schon gesagt, es gibt diverse Geräte, mit welchen deutlich heimlicher fotografiert oder gefilmt werden kann.

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(via googleglass-forum)

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